Schockierende Wahrheit: 2.000 Kinder in Österreich ohne Krankenversicherung!

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Rund 2.000 Kinder in Österreich ohne Krankenversicherung: KIJA fordert Maßnahmen zur Schließung der Versorgungslücke.

Rund 2.000 Kinder in Österreich ohne Krankenversicherung: KIJA fordert Maßnahmen zur Schließung der Versorgungslücke.
Rund 2.000 Kinder in Österreich ohne Krankenversicherung: KIJA fordert Maßnahmen zur Schließung der Versorgungslücke.

Schockierende Wahrheit: 2.000 Kinder in Österreich ohne Krankenversicherung!

In Österreich sind aktuell rund 2.000 Kinder und Jugendliche ohne Krankenversicherung. Diese alarmierende Zahl wurde von der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft (KIJA) bekannt gegeben, die umgehende Maßnahmen zur Schließung dieser Lücke fordert. Kinderanwalt Sebastian Öhner erklärte, dass dies ein fundamentales Kinderrecht gefährde und die Ungleichheit in der Gesellschaft weiter verschärfe. Durch die fehlende Krankenversicherung können betroffene Kinder oft nicht an Schulausflügen, Projekttagen oder Feriencamps teilnehmen, was ihre soziale Integration stark beeinträchtigt.

Um die Situation zu verbessern, schlägt Öhner vor, besonders von Kinderarmut gefährdete Gruppen automatisch in die Krankenversicherung zu übernehmen. Ein Vergleich mit geflüchteten Ukrainern verdeutlicht, wie solche Gruppen in das Sozialsystem integriert werden können. In Wien sind zudem über 2.200 Kinder in fremduntergebrachten Einrichtungen, und die Zahl steigt fortlaufend.

Überfüllte Krisenzentren

Die überfüllten Krisenzentren sind ein weiteres ernstes Problem. Diese Einrichtungen, die eigentlich für acht Betroffene ausgelegt sind, betreuen manchmal zehn bis zwölf Kinder und können somit keine altersgerechte Betreuung gewährleisten. Besonders herausfordernd ist die Situation, wenn Kinder unterschiedlichen Alters zusammen untergebracht sind. Viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen berichten von einem Gefühl der Unsicherheit in diesen Krisenzentren und dem Mangel an Rückzugsmöglichkeiten.

Die Problematik der Kinderarmut ist nicht nur auf Österreich beschränkt. In Deutschland ist ebenfalls jedes fünfte Kind von Armut betroffen, und die Zahlen stagnieren seit fast zwei Jahrzehnten auf hohem Niveau. Hauptgründe für diese alarmierend hohe Kinderarmut sind die Arbeitslosigkeit der Eltern sowie eine zunehmende Zahl von Eltern in Vollzeitbeschäftigung, deren Einkommen nur knapp über dem Sozialhilfesatz liegt. Besonders alleinerziehende und kinderreiche Familien sind betroffen, und viele Menschen müssen mit Bürgergeld aufstocken, um ihre Kinder angemessen zu versorgen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten durch Inflation erhöhen den Druck auf diese Familien zusätzlich.

Eine süße Ablenkung: Kinder Schokolade

So werden Herausforderungen, wie die fehlende Krankenversicherung und die Armut, durch kleine Freuden, wie einen Schokoladenriegel, gemildert. Dennoch bleibt der Aufruf zur Unterstützung und zur Verbesserung der Lebensumstände der vulnerablen Kinder und Jugendlichen unerlässlich. Es ist darum wichtig, sowohl auf die Probleme hinzuweisen als auch Lösungen zu finden, um die Grundbedürfnisse aller Kinder zu sichern.

Für weitere Informationen über die aktuelle Situation in Österreich, sowie die Entwicklung der Kinderarmut in Deutschland, berücksichtigen Sie die detaillierten Berichte von vol.at, Wikipedia und dkhw.de.