Schnappschuss aus der Natur: Wo die Federn der Taube geblieben sind!

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Nessy und Opa Nörgel erkunden Federn in Meckenheim und enthüllen spannende Details über Jagdverhalten von Sperbern.

Schnappschuss aus der Natur: Wo die Federn der Taube geblieben sind!

„Wer hat hier Federn gelassen?“, fragt Nessy aufgeregt, während sie an einem Feldweg in der Meckenheimer Gemarkung einen auffälligen Haufen Federn entdeckt.

Opa Nörgel hat die Lösung parat: „Das ist wohl das Werk einer Taube!“, erklärt er mit einem wissenden Lächeln. Aber das Geheimnis liegt nicht nur bei den Federn. Wer war der gefiederte Räuber? „Sind wir etwa in einem Märchen mit einem Prinzen?“, fragt Nessy schalkhaft. „Nein, wir sprechen von einem Sprinz – dem männlichen Sperber!“, erläutert Opa, der die Neugier seiner Enkelin mit faszinierenden Details füttert. Der Sprinz ist zwar klein, doch auf der Jagd nach Vögeln kann er seinem großen weiblichen Pendant das Wasser reichen, das selbst die imposanten Ringeltauben packt.

Die Spuren des Räubers

Nessy fragt weiter: „Könnten da nicht auch eine Katze oder ein Fuchs gewesen sein?“ Opa bleibt skeptisch. „Dafür sind die Federn einfach zu ordentlich auf einem Haufen. Greifvögel haben ihre eigene Art, ihre Beute zu rupfen – alles schön gesammelt an einem Ort.“ Der Großvater ist überzeugt, es handelt sich um das Weibchen eines Sperbers, das in den Herbstmonaten verstärkt in die Rheinebene kommt, um auf die Jagd zu gehen, besonders in Gärten, wo Vogelfutterhäuschen locken. „Dabei sind die Menschen oft unwissend und glauben, sie füttern die Vögel. In Wirklichkeit machen die Sperber dort das große Geschäft, und die Sonnenblumenkerne? Nein, die sind nichts für den Räuber!“, rief Nessy begeistert.

Ein spannendes Abenteuer, das an einem gewöhnlichen Tag beginnt und uns in die Höhe der Natur entführt! Der Haufen Federn erzählt die Geschichte eines Überlebens und zeigt die Ketten der Nahrung, die in der raffinierten Welt der Vogeljäger wohlüberlegt sind.