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Fasching verbindet Freude und Feiern, aber im Straßenverkehr gibt es keine Narrenfreiheit. Immer mehr Menschen, die verkleidet feiern möchten, müssen sich der Verkehrssicherheit bewusst sein. Der Präsident des ARBÖ in Niederösterreich, Franz Pfeiffer, erläuterte, dass das Fahren mit kostümierten Kleidungsstücken zwar grundsätzlich erlaubt ist, jedoch einige wichtige Aspekte beachtet werden müssen. So können aufwändige Kostüme die Sicht, Gehör und Beweglichkeit am Steuer einschränken. Besonders große Masken oder Clownsschuhe stellen ein Risiko dar und können beim Fahren zu einem Bußgeld von 60 Euro führen, wie adac.de berichtet.
Besonders im Fokus steht zudem der Umgang mit Alkohol während der närrischen Zeit. Wer mit 0,5 Promille oder mehr hinter dem Steuer sitzt, muss mit erheblichen Strafen rechnen: Ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot sind die Folge. Bei 1,1 Promille und mehr wird es ernst: Hier droht nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat, die hohe Geldstrafen und einen Führerscheinentzug nach sich ziehen kann. Auch bei E-Scootern gelten die gleichen Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer, was bedeutet, dass auch hier die Sicherheit nicht vernachlässigt werden darf, wie noen.at hinweist.
Positive Tipps für die Faschingszeit
Um Unfällen und Strafen vorzubeugen, ist es ratsam, beim Feiern auf Verkehrsmittel wie Busse oder Taxis umzusteigen, vor allem bei Alkoholkonsum. Pfeiffer betont, dass das Auto besser zuhause bleiben sollte, wenn man an einer Feier teilnimmt, bei der viel Alkohol konsumiert wird. Verantwortungsbewusstes Verhalten steht im Vordergrund, um tragische Folgen zu vermeiden. Dieses Jahr sollten sich alle Feiernden an die Verkehrsregeln halten und sicherstellen, dass ihre Kostüme die Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigen.
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