Putin kündigt bedrohliche Atomtests an – Trump kritisiert scharf!

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Russland kündigt neue Atomtests an, Trump kritisiert die Situation. Experten warnen vor globalen Spannungen und Nuklearrisiken.

Russland kündigt neue Atomtests an, Trump kritisiert die Situation. Experten warnen vor globalen Spannungen und Nuklearrisiken.
Russland kündigt neue Atomtests an, Trump kritisiert die Situation. Experten warnen vor globalen Spannungen und Nuklearrisiken.

Putin kündigt bedrohliche Atomtests an – Trump kritisiert scharf!

Am 30. Oktober 2025 wurde bekannt, dass die geopolitischen Spannungen weltweit weiter zunehmen. Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte die anstehenden Tests der mit Atomantrieb betriebenen Unterwasserdrohne „Poseidon“ an, die mit einem nuklearen Sprengkopf bestückt werden kann. Diese Drohne soll schneller als herkömmliche U-Boote sein und die Fähigkeit besitzen, jeden Kontinent der Welt zu erreichen. Ein Vertreter des russischen Militär-Industrie-Komplexes erklärte, dass es „keine Möglichkeit“ gebe, die Drohne abzufangen. Zudem berichtete Putin am Sonntag über den erfolgreichen Abschluss von Tests mit nuklear angetriebenen Marschflugkörpern vom Typ Burewestnik, die eine „unbegrenzte Reichweite“ haben.

In diesem Kontext äußerte sich auch Donald Trump kritisch zu den Tests und bezeichnete diese als „nicht angemessen“, was auf die wachsenden Sorgen hinsichtlich der globalen Sicherheitslage hinweist. Kleine Zeitung berichtet, dass der Druck auf die Atomwaffenpolitik durch solche Entwicklungen steigt.

Wachstum der nuklearen Bedrohung

Der Nuklearwaffen-Experte Fabian Hoffmann hebt hervor, dass die Anzahl der Nuklearwaffen weltweit zunimmt, insbesondere in China. Dieses Land plant, seine atomaren Gefechtsköpfe von derzeit 200-300 bis 2030 auf bis zu 1.000 zu erhöhen. Dies geschieht in einem Kontext, in dem neun Staaten als Atommächte gelten, und viele dieser Staaten in aktuellen Konflikten verstrickt sind. Während Russland stark in den Ukraine-Krieg investiert, steht es vor Schwierigkeiten, seine Nuklearstreitkräfte adäquat aufzurüsten, insbesondere im Licht von internationalem Druck.

Hoffmann betont, dass Waffen, einschließlich Nuklearwaffen, keine Kriege auslösen, jedoch die globalen Spannungen erheblich steigen. Der Atomwaffensperrvertrag von 1967 erlaubt nur fünf Staaten (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) den legalen Besitz von Atomwaffen; jedoch gibt es auch einige Staaten wie Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel, die Atomwaffen besitzen, jedoch als illegale Atomwaffenstaaten betrachtet werden. Die Herausforderungen, ein Atomwaffenarsenal abzubauen, sind erheblich; Südafrika ist hier eine Ausnahme.

Globale Sicherheitslage und Europa

Die strategische Lage verändert sich auch in Bezug auf mögliche Entwicklungen in Europa. Hoffmann sieht keine realistische Möglichkeit, dass Deutschland kurzfristig zu einer Atommacht wird, da die nukleare Infrastruktur weitgehend abgebaut wurde. Eine europäische Lösung, in der Frankreich oder Großbritannien Atomwaffen an Deutschland oder die EU abgeben, wird ebenfalls als unwahrscheinlich erachtet. In einer solchen angespannten Situation bleibt der Iran weiterhin unentschlossen in Bezug auf sein Atomprogramm, und diplomatische Gespräche gestalten sich als schwierig. ZDF heute betrachtet diese Faktoren als kritische Elemente der gegenwärtigen globalen Sicherheitslage.

In diesem Kontext hat sich Chinas Strategie verändert, um eine glaubwürdigere Abschreckung gegenüber den USA zu gewährleisten. Die Maßnahmen, die von Russland, den USA und China ergriffen werden, könnten weitreichende Auswirkungen auf die internationale Sicherheitsarchitektur haben.