Neuer Wind im EVN-Park: Sechs Turbinen für grüne Zukunft in NÖ!

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Repowering des EVN-Windparks Großsierning beginnt 2026: Sechs moderne Windräder steigern Stromproduktion für 22.000 Haushalte.

Repowering des EVN-Windparks Großsierning beginnt 2026: Sechs moderne Windräder steigern Stromproduktion für 22.000 Haushalte.
Repowering des EVN-Windparks Großsierning beginnt 2026: Sechs moderne Windräder steigern Stromproduktion für 22.000 Haushalte.

Neuer Wind im EVN-Park: Sechs Turbinen für grüne Zukunft in NÖ!

Im niederösterreichischen Windpark Großsierning beginnt im Januar 2026 ein bedeutendes Repowering-Projekt. Nach über 20 Jahren Betriebszeit gehen neun Windkraftanlagen in den Ruhestand. Der alte Windpark wird durch fünf neue, leistungsstärkere Windräder ersetzt, während ein bestehendes Windrad in Betrieb bleibt. Diese Maßnahmen werden die Energieproduktion erheblich steigern: Der Windpark soll künftig aus sechs Anlagen bestehen und etwa 2,5-mal so viel Strom erzeugen wie zuvor, von 16,2 auf 26,5 Megawatt.

Das Repowering-Projekt, das besonders von Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf als wichtiger Baustein der niederösterreichischen Energiepolitik hervorgehoben wird, verfolgt mehrere Ziele. Es soll dazu beitragen, die Unabhängigkeit von Stromimporten zu erhöhen, die Versorgungssicherheit zu verbessern und die lokale Wirtschaft zu stärken. Künftig werden rund 22.000 Haushalte mit Strom versorgt – zuvor waren es etwa 8.000.

Nachhaltige Strategien für Windkraft

Repowering bezeichnet den Austausch alter Windenergieanlagen (WEA) gegen neuere, leistungsstärkere Modelle. Laut Wind-energie.de hat dieser Prozess mehrere wesentliche Vorteile. Neben einer Erhöhung der Stromproduktion trägt Repowering auch zum Arten- und Immissionsschutz bei, da moderne Windkraftanlagen weniger Gefahrenquellen für Vögel und Fledermäuse darstellen. Zudem sind die neuen Anlagen leiser und reduzieren die Belastung des Landschaftsbildes.

Die Windkraft ist laut Bundeswirtschaftsministerium die effektivste Technologie unter den Erneuerbaren Energien. Die Prognosen deuten darauf hin, dass der Strombedarf in Deutschland bis 2045 voraussichtlich stark ansteigen wird, was die Bedeutung von Projekten wie dem in Großsierning unterstreicht.

Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit

Durch das Repowering wird nicht nur die Effizienz der Windenergieanlagen gesteigert, sondern auch die Flächennutzung optimiert. Mit weniger Anlagen ist es möglich, eine höhere Ertragsmenge zu erreichen. Dies kommt nicht nur den Betreibern, sondern auch den Kommunen zugute, die von höheren Einnahmen profitieren können. Im ersten Halbjahr 2024 waren bereits 29% der neuen Windkraftanlagen Teil solcher Repowering-Initiativen.

Der konkret geplante Umbau in Großsierning umfasst dabei auch ökologische Maßnahmen wie die Schaffung naturnaher Gehölzstreifen auf 2.000 Quadratmetern in Hürm, um Rückzugsräume für Vögel und Kleinwild zu bieten. Die gesamte Fertigstellung des erneuerten Windparks ist für Mai 2027 angesetzt, was diesen Schritt zu einer nachhaltigen Investition in die Zukunft der erneuerbaren Energien in der Region macht.

Mit diesen Maßnahmen zeigt der EVN-Windpark Großsierning exemplarisch, wie die Energiewende vorangetrieben werden kann, um sowohl ökonomische als auch ökologische Zielsetzungen zu vereinen.