Krisenszenario für Österreich: Staatsverschuldung erdrückt Zukunft!

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FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm äußert scharfe Kritik an Österreichs Klimapolitik und hoher Staatsquote: eine Analyse.

FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm äußert scharfe Kritik an Österreichs Klimapolitik und hoher Staatsquote: eine Analyse.
FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm äußert scharfe Kritik an Österreichs Klimapolitik und hoher Staatsquote: eine Analyse.

Krisenszenario für Österreich: Staatsverschuldung erdrückt Zukunft!

Am 30. Oktober 2025 äußerte sich die FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm kritisch zur derzeitigen Klimapolitik und den Emissionsvorgaben in Österreich. In ihrer Stellungnahme betonte sie, dass die hohe Staatsquote von 56 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) alarmierend sei, da sie mehr als die Hälfte der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes ausmache. Diese Situation sei eine direkte Folge von massiver staatlicher Neuverschuldung und einer hohen Steuerbelastung, die auf internationalem Rekordniveau liege. Kolm erklärte, dass die Standortkosten durch die grüne Klimapolitik und die EU-Energiepolitik ständig erhöht würden.

Die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs sei in Gefahr, da sie derzeit nur durch staatliche Förderungen aufrechterhalten werden könne. Gleichzeitig bleibt die Arbeitslosigkeit in Österreich auf einem hohen Niveau, mit 17 Prozent der Erwerbsbevölkerung, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind. Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen das Land in ein negatives Licht rücken; Österreich fiel im IMD-Ranking auf Platz 26 von 67 und hat seit 2020 zehn Plätze eingebüßt.

Kritik an den wirtschaftlichen Maßnahmen

Kolm kritisiert insbesondere die wirtschaftlichen Strategien der ÖVP, die gemeinsam mit den Grünen, den Sozialdemokraten und den Neos umgesetzt wurden. Sie warnt vor den gravierenden Folgen einer anhaltend hohen Staatsquote und Staatsverschuldung, die sowohl Innovation als auch Unternehmergeist ersticken könnten. Ihre Warnung, dass ein Leben auf Kredit nicht dauerhaft möglich sei, hat weitreichende Implikationen für die zukünftigen Generationen, die die Konsequenzen dieser politischen Entscheidungen tragen müssen.

Eine EU-Prognose erwartet, dass Österreich im Jahr 2025 das einzige Land sei, das in eine Rezession rutsche. Laut dem WIFO wird für das dritte Quartal 2025 ein Wachstum von lediglich 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal prognostiziert. Diese Zahlen zeigen einen besorgniserregenden Trend für die wirtschaftliche Situation in Österreich.

Staatsquote im internationalen Vergleich

Die Staatsquote, die den Anteil der Staatsausgaben am BIP beschreibt, ist in den meisten europäischen Ländern seit dem späten 19. Jahrhundert gestiegen. Im Jahr 2022 betrug die Staatsquote in Österreich 52,8 Prozent, was es zu einem der höchsten in der EU macht. Zum Vergleich: Deutschland wies im selben Jahr eine Staatsquote von 49,5 Prozent auf. In vielen kleinen Staaten kann die Staatsquote sogar 100 Prozent überschreiten, was oft auf Handelsbilanzdefizite zurückzuführen ist.

Ein Blick auf die Top 10 Länder nach Staatsquote im Jahr 2022 zeigt folgende Werte:

Rang Land Staatsquote (%)
1 Nauru 129,2
2 Tuvalu 119,2
3 Kiribati 111,2
4 Libyen 75,1
5 Ukraine 66,0
6 Marshallinseln 65,7
7 Macau 65,6
8 Palau 61,8
9 Frankreich 58,3
10 Föderierte Staaten von Mikronesien 57,5

Die Entwicklung der Staatsquote spiegelt sich in den finanziellen Herausforderungen wider, denen sich Österreich und andere Länder gegenüberschauen. Kritiker plädieren für eine Reform der Staatsfinanzen, um die Dauerhaftigkeit der wirtschaftlichen Stabilität zu gewährleisten und künftige Generationen nicht unnötig zu belasten.