Kirche ruft zum Gebetstag: Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch!

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Die katholische Kirche gedenkt am 18. November der Opfer sexuellen Missbrauchs. Interview mit Edith Möller im Bistum Eichstätt.

Kirche ruft zum Gebetstag: Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch!

Die katholische Kirche ruft erneut zu einem bedeutenden Gebetstag auf, der weltweit den Opfern sexuellen Missbrauchs gewidmet ist! Am 18. November, dem „Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“, wird in Gottesdiensten den unermesslichen Leiden der Betroffenen gedacht. Papst Franziskus hat diese Initiative ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für diese erschütternde Thematik zu schärfen und den Opfern eine Stimme zu geben.

Ein Gespräch über Schmerz und Hoffnung

In einem aufschlussreichen Gespräch hat Bernhard Löhlein mit Edith Möller, der Sprecherin des Betroffenenbeirats bei der Unabhängigen Aufarbeitungskommission im Bistum Eichstätt, über die Bedeutung dieses Tages gesprochen. Möller betont, wie wichtig es ist, die Stimmen der Betroffenen zu hören und ihre Geschichten zu teilen, um Heilung und Gerechtigkeit zu fördern. Die katholische Kirche zeigt damit nicht nur Mitgefühl, sondern auch den Willen, sich den dunklen Kapiteln ihrer Geschichte zu stellen.

Für weitere Informationen und Ansprechpartner steht die Website www.uak-eichstaett.de zur Verfügung. Hier können Betroffene und Interessierte mehr über die Aufarbeitung und Unterstützung erfahren. Ein starkes Zeichen der Solidarität und des Wandels wird gesetzt – die Kirche ist gefordert, sich aktiv für die Rechte und das Wohl der Opfer einzusetzen!