Teenager rast mit über 100 km/h durch Marchtrenk – Polizei stoppt ihn!
Ein 16-Jähriger raste in Wels-Land mit über 100 km/h durch eine 30er-Zone. Polizei stoppte die Verfolgungsfahrt, Fahrer ohne Lenkberechtigung.

Teenager rast mit über 100 km/h durch Marchtrenk – Polizei stoppt ihn!
Ein spektakulärer Vorfall ereignete sich im Bezirk Wels-Land, als ein 16-Jähriger eine riskante Verfolgungsfahrt lieferte. Laut 5min.at geschah dies in der Nacht, als der Jugendliche mit einem Firmenauto über 100 km/h in einer 30er-Zone fuhr. Die Verfolgung begann gegen 1 Uhr und endete, als der Fahrer bei einem Kreisverkehr kurz stoppte, bevor er in Richtung Weißkirchen davonrast.
Besonders gefährlich wurde die Situation, als der Jugendliche in Au an der Traun die Geschwindigkeitsgrenze erheblich überschritt. Bei einem weiteren Manöver überfuhr er die B1 und hob dabei kurz ab. Er durchfährt einen Kreisverkehr an der Weißkirchnerstraße geradeaus, als die Polizei beschlossen hatte, die Verfolgung aufgrund der hohen Geschwindigkeiten abzubrechen.
Hintergründe und Ermittlungen
Der Fahrer stellte sich später als der Sohn des Verfügungsberechtigten des Firmenautos heraus. Er macht aktuell seine L17-Ausbildung. Laut dem Bericht gab er an, aus „Angst“ geflüchtet zu sein und muss sich nun wegen Fahrens ohne Lenkberechtigung sowie mehrerer Geschwindigkeitsüberschreitungen verantworten. Es wird zudem geprüft, ob er als verkehrszuverlässig gilt. Glücklicherweise kam es laut Polizei während der Verfolgungsfahrt zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Die Situation erinnert an einen ähnlichen Vorfall, der sich im April 2025 im Landkreis Groß-Gerau ereignete. Ein 16-Jähriger flüchtete damals mit dem Auto seines Vaters vor der Polizei, nachdem er in Kelsterbach zur Kontrolle angehalten werden sollte. In diesem Fall handelte es sich um ein nicht versichertes Fahrzeug. Der Fahrer wurde schließlich 15 Kilometer entfernt gestoppt und sieht sich auch hier Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz gegenüber. Wie zeit.de berichtet, setzte der Jugendliche hohe Geschwindigkeiten ein, um sich der Polizei zu entziehen.
Alkohol und verkehrliche Sicherheit
In der fraglichen Nacht wurde zudem festgestellt, dass zwei alkoholisierte Autofahrer ihren Führerschein abgeben mussten. Dies unterstreicht die Problematik der Verkehrssicherheit in der Region, welche in den letzten Jahren immer wieder Thema in den Medien war. Obwohl der 16-Jährige in beiden Fällen eine gefahrvolle Situation schuf, berichtet die Polizei, dass in diesen speziellen Vorfällen keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.
Der Vorfall legt ein Licht auf die oft sorglosen Fahrten von Jugendlichen ohne ausreichende Fahrerlaubnis. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Maßnahmen durch Behörden ergriffen werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Entwicklung und die Konsequenzen solcher riskanten Fahrten könnten langfristige Auswirkungen auf die verkehrliche Lage in den betroffenen Regionen haben.