Drastische Reformen in der Kirche: EKD präsentiert Maßnahmen gegen Gewalt!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Präses Anna-Nicole Heinrich präsentiert den ForuM-Maßnahmenplan in der EKD-Synode zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt.

Drastische Reformen in der Kirche: EKD präsentiert Maßnahmen gegen Gewalt!

Hannover (ots)

Ein bewegendes Kapitel in der Evangelischen Kirche in Deutschland wird aufgeschlagen! Das Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt hat heute seinen umfangreichen Bericht vor der Synode präsentiert. Dieser Maßnahmenplan reduziert die schockierenden 46 Empfehlungen aus der ForuM-Aufarbeitungsstudie auf gleich zwölf handfeste Maßnahmen. Hier wird nicht nur aufgedeckt, sondern auch konkret gehandelt!

Unter den entscheidenden Maßnahmen ist die Überarbeitung der Gewaltschutzrichtlinie der EKD. Dies soll einheitliche Standards für Prävention und Intervention etablieren, die endlich für den Schutz von Betroffenen sorgen. Ein weiterer Meilenstein ist die Schaffung einer Ombudsstelle, die den Betroffenen eine unabhängige Unterstützung bieten wird. Präses Anna-Nicole Heinrich erklärt nachdrücklich: „Wir sind noch lange nicht da, wo wir sein sollten, aber die Umsetzung dieser Empfehlungen steht ganz oben auf unserer Agenda.“ Entschlossenität und unermüdlicher Einsatz werden nun gefordert, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Revolution in der Evangelischen Kirche

Im gleichen Atemzug präsentiert das Beteiligungsforum die innovative Vernetzungsplattform BeNe! Diese online Aktionsfläche, die bereits im Oktober online ging, bietet Menschen, die sexualisierte Gewalt erlitten haben, einen geschützten Raum, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Die Foren sind ein wichtiger Schritt, um Betroffene zu stützen und zu empowern!

Doch das ist noch nicht alles! Die Synode muss sich ebenfalls mit einer umfassenden Reform des Disziplinarrechts auseinandersetzen, die den Rechten der Betroffenen deutlich mehr Gehör verschafft. Von Akteneinsicht bis zur Begleitung durch Vertrauenspersonen – es wird klar, dass die Kirche entschlossen ist, die Stimme der Opfer ernst zu nehmen. Würzburg steht nun als Ort dieser entscheidenden Taten im Rampenlicht und ist Zeuge eines Wandels, der nicht nur versprochen, sondern auch durch Handeln untermauert wird!

Würzburg, 11. November 2024

Pressestelle der EKD

Carsten Splitt