Diebstahl von Stolpersteinen in Halle: Ein Angriff auf unsere Erinnerung!
Diebstahl von Stolpersteinen in Halle: Alexander Vogt fordert Schutz der Erinnerungskultur und kritisiert Angriffe auf Erinnerungsstätten.
Diebstahl von Stolpersteinen in Halle: Ein Angriff auf unsere Erinnerung!
In Halle (Saale hat sich ein schockierender Vorfall zugetragen: Unbekannte haben fünf Stolpersteine gestohlen, die die erinnerungswürdige Familie Brilling – Max, Anna, Bruno, Regina und Lieselotte – ehren. Dieser unerhörte Diebstahl ereignete sich nur einen Tag vor dem fünften Jahrestag des grausamen Terroranschlags von Halle, bei dem zwei Menschen getötet wurden. Der Stadtrat und OB-Kandidat Alexander Vogt zeigt sich empört über diese schändliche Tat und betont, wie erschreckend es ist, dass solch ein Vorfall ausgerechnet in der Zeit des Gedenkens an die Opfer des Anschlags geschieht.
„Es ist zutiefst verstörend, dass solche schändlichen Taten gerade jetzt begangen werden. Der Diebstahl der Stolpersteine in Halle sowie der vorangegangene Vorfall in Zeitz zeigt, wie unsere Kultur des Erinnerns immer wieder angegriffen wird“, äußert Vogt. Diese Taten sind nicht nur ein Angriff auf das Andenken der Holocaust-Opfer, sondern auch auf die Werte der gesamten Gemeinschaft. Der Diebstahl von zehn Stolpersteinen in Zeitz hat deutschlandweit für Entsetzen gesorgt und große Solidarität ausgelöst, denn über 50.000 Euro wurden bereits für die Wiederherstellung gesammelt.
Erinnerung bewahren!
Als Vorsitzender des Freundeskreises Halle-Haifa unterstreicht Vogt die essentielle Rolle der Stolpersteine als Mahnmale gegen das Vergessen. „Ihr Diebstahl ist ein Angriff auf unsere Menschlichkeit“, betont er eindringlich und ruft die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben und sich aktiv für den Erhalt dieser bedeutenden Erinnerungsorte einzusetzen. Böse Taten wie diese dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz finden. „Es ist unsere Pflicht, entschlossen gegen Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit vorzugehen“, ergänzt Vogt.
Die neuen Stolpersteine sollen am 12. November 2024 durch den Verein Zeitgeschichte(n) verlegt werden. Dr. Alexander Vogt appelliert an alle Bürger, ein starkes Zeichen gegen Hass und Intoleranz zu setzen und sich zusammen gegen solche unerträglichen Angriffe auf das Gedenken zu wehren.