Rapid Wien stellt mit Jess Thorup ersten dänischen Trainer vor!

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Rapid Wien hat Jess Thorup als neuen Cheftrainer verpflichtet, der ab 30. Dezember 2025 das offensive Spiel des Vereins leiten wird.

Rapid Wien hat Jess Thorup als neuen Cheftrainer verpflichtet, der ab 30. Dezember 2025 das offensive Spiel des Vereins leiten wird.
Rapid Wien hat Jess Thorup als neuen Cheftrainer verpflichtet, der ab 30. Dezember 2025 das offensive Spiel des Vereins leiten wird.

Rapid Wien stellt mit Jess Thorup ersten dänischen Trainer vor!

SK Rapid Wien hat sich für den dänischen Trainer Jess Thorup entschieden, der von nun an das Zepter als Cheftrainer in der Hütteldorfer Arena übernehmen wird. Thorup galt seit kurz vor Weihnachten als Favorit auf den Posten und hat seine Hearings als Nummer eins der Hütteldorfer erfolgreich abgeschlossen. Sein Vorgänger, Peter Stöger, wurde nach einer sportlichen Talfahrt entlassen. Unter Stöger, der vor wenigen Monaten als Trainer von Admira Wacker vorgestellt wurde, konnte die Mannschaft die gesetzten Ziele nicht erreichen.

Die Entscheidung für Thorup ist auch ein Novum: Er ist der erste Trainer von Rapid Wien, der seit den 1980er Jahren nicht aus Österreich oder Deutschland stammt. Bis zu seiner Verpflichtung war Thorup zuletzt beim FC Augsburg tätig und bringt eine offensive Spielphilosophie mit, die ihm als Trainer wichtig ist. In der Vergangenheit war er auch bei FC Nordsjaelland erfolgreich, wo er die Mannschaft in seiner ersten Saison zum Vizemeistertitel führte und die Gruppenphase der Conference League erreichte.

Erfahrungen und Spielstil

Thorups Spielansatz zeichnet sich durch ein offensives 4-3-3-System aus, das den Fokus auf Ballbesitz und begünstigtes Positionsspiel legt. Laut den aktuellen Berichten wird die Kommunikation in der Kabine vorerst in Englisch erfolgen, obwohl Thorup, der Kenntnisse in Deutsch hat, plant, seine Sprachfähigkeiten zu verbessern, um sich besser in die Mannschaft zu integrieren.

Der Auswahlprozess für den neuen Trainer von Rapid Wien gestaltete sich umfangreich. Zunächst standen rund 30 Namen auf der Liste möglicher Trainer, darunter auch Henrik Rydström, der mit seinem offensiven Ansatz Anerkennung verschafft hat. Rydström war ebenfalls im Rennen, wurde jedoch letztlich überholt. Didi Kühbauer, früher Trainer des LASK, und Philipp Semlic von WSG Tirol waren weitere Kandidaten, die in Betracht gezogen wurden, konnten aber nicht für Rapid gewonnen werden.

Aktuelle Situation und Herausforderungen

Aktuell steht Rapid Wien in der Liga auf dem siebten Platz. Ein Verpassen der Meistergruppe wäre für den Verein finanzielle katastrophal. Kulovits, der als Interimscoach seit Ende November am Ruder ist, konnte in fünf Pflichtspielen keinen Sieg erzielen. Thorup hingegen hat nur drei Wochen Zeit, bis das Cup-Viertelfinale am 31. Januar ansteht, was einen zusätzlichen Druck mit sich bringt.

Die Erwartungen an den neuen Trainer sind hoch, nicht nur aufgrund seiner bisherigen Erfolge, sondern auch wegen der finanziellen Lage des Vereins. Geschäftsführer Sport Markus Katzer hat betont, dass es entscheidend sei, mit erfahrenen Trainern zu sprechen, bevor eine finale Entscheidung getroffen wurde. Thorups Verpflichtung markiert den Beginn einer neuen Ära bei Rapid Wien, die die Fans mit Spannung erwarten.