75 Jahre DGB: Zeitenwende oder das Ende eines Kämpfers?

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Robin Mastronardi blickt auf 75 Jahre DGB: Errungenschaften, Herausforderungen und die Bedeutung von Gewerkschaften heute.

75 Jahre DGB: Zeitenwende oder das Ende eines Kämpfers?

In Gießen blickt Robin Mastronardi, der Geschäftsführer der DGB-Region Mittelhessen, auf die 75-jährige Geschichte des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zurück. Gegründet 1949 in München von 487 Delegierten, stellt der DGB eine zentrale Stimme für die Arbeiterinteressen in Deutschland dar. Aber ist diese Stimme noch stark genug, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen? Die Mitgliedszahlen sinken seit Jahrzehnten und die traditionellen Industrieberufe stehen unter Druck.

Mastronardi erklärt, dass der DGB aus der Notwendigkeit heraus entstand, eine einheitliche Stimme für die Belegschaft zu schaffen. „Ein Betrieb, eine Gewerkschaft“ – dieser Grundsatz ist bis heute relevant. Jedoch kämpft der DGB mit einem dramatischen Mitgliederschwund: von fast 12 Millionen Mitgliedern in der Wiedervereinigung auf unter sechs Millionen. Die Gründe sind vielfältig, von kulturellen Verlusten über die Wiedervereinigung bis hin zu den wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich die Menschen gegenübersehen. „Die Menschen müssen kämpfen, nicht nur um ihren Lebensunterhalt, sondern auch um die Notwendigkeit starker Gewerkschaften“, so Mastronardi.

Die Errungenschaften und die Herausforderungen

Über 75 Jahre hat der DGB bedeutende Errungenschaften erkämpft: die 5-Tage-Woche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlten Urlaub und Kündigungsschutz. Doch diese sozialen Errungenschaften müssen immer wieder verteidigt werden, in einer Zeit, in der die wirtschaftliche Unsicherheit wächst. Auf die Frage, warum in einer Demokratie wie der unseren Gewerkschaften nötig sind, betont Mastronardi die Wichtigkeit der Interessenvertretung am Arbeitsplatz. „Die Demokratie endet nicht am Werkstor. Wenn wir über die Herausforderungen der deutschen Wirtschaft sprechen, müssen wir sicherstellen, dass die Stimmen der Beschäftigten gehört werden.“

Die Hauptaufgabe des DGB sei es, den Wandel sozial gerecht zu organisieren. Mastronardi fordert massive Investitionen für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und sieht in der Abschaffung der Schuldenbremse eine notwendige Maßnahme. „Es geht nicht darum, nur zu sparen, sondern eine gerechte Verteilung des Wohlstands zu gewährleisten“, erklärt er. Der DGB müsse durch steigende Mitgliederzahlen wieder zu seiner Stärke finden, denn ohne Mitglieder kann die Gewerkschaft nicht genügend Druck in Verhandlungen aufbauen. Die Botschaft ist klar: Eine starke Gewerkschaft ist das beste Mittel gegen soziale Ungerechtigkeiten.


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