Spritpreise in Österreich: Neue Regeln ab 2026 für Autofahrer!

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Neuregelungen zu Spritpreisen in Österreich ab 2026: Preiserhöhungen nur einmal täglich, Verbrauchertransparenz und Wettbewerbsstärkung.

Neuregelungen zu Spritpreisen in Österreich ab 2026: Preiserhöhungen nur einmal täglich, Verbrauchertransparenz und Wettbewerbsstärkung.
Neuregelungen zu Spritpreisen in Österreich ab 2026: Preiserhöhungen nur einmal täglich, Verbrauchertransparenz und Wettbewerbsstärkung.

Spritpreise in Österreich: Neue Regeln ab 2026 für Autofahrer!

Ab dem Jahr 2026 treten in Österreich bedeutende Änderungen für Autofahrer hinsichtlich der Treibstoffpreise in Kraft. Eine neue Regelung, die bereits von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) erlassen wurde, sieht vor, dass Preiserhöhungen an Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erfolgen dürfen. Dieses neue System soll für mehr Stabilität und transparente Preisgestaltung sorgen. Senkungen der Treibstoffpreise können hingegen jederzeit vorgenommen werden, was den Verbrauchern zugutekommen könnte, wenn die Marktbedingungen dies erlauben. Die Spritpreisverordnung wurde bis Ende 2028 verlängert, um faire Wettbewerbsvorteile zu fördern und die Preise allgemein zu senken, was auch durch die konkurrierenden Preise in Nachbarländern angestrebt wird, berichtet oe24.

Laut Hattmannsdorfer liegen die österreichischen Treibstoffpreise bereits jetzt unter dem Durchschnitt des Euroraumes. Aktuelle Zahlen zeigen, dass der Preis für Euro-Super in Österreich im Durchschnitt 17,7 Cent pro Liter günstiger ist als im gesamten Euroraum und 21,4 Cent unter dem Preisniveau in Deutschland. Zudem ist Diesel um 5,7 Cent günstiger als der Durchschnitt im Euroraum, was die Wettbewerbssituation in Österreich zusätzlich verbessert.

Hintergründe der Preisregulierung

Der Entwurf zur Verlängerung der Spritpreisverordnung zielt darauf ab, unlautere Wettbewerbsvorteile durch mehrmalige Preiserhöhungen zu verhindern und somit das sogenannte „Sprit(preis)-Roulette“ zu unterbinden. Diese Maßnahme wurde als essentielle Ergänzung zur Preistransparenzverordnung eingeführt und soll die Preisgestaltung für Verbraucher transparenter machen, weshalb auch die Preisvergleichsdatenbanken in den letzten Jahren eine hohe Akzeptanz bei den Kunden erzielten. So verzeichnete der Spritpreisrechner seit seiner Einführung über 36 Millionen Besuche, was auf einen hohen Informationsbedarf der Autofahrer hinweist. Der Betrieb eines solchen Rechners verursacht keine zusätzlichen Kosten für den Bund oder die Länder und wird von den Tankstellenkunden ausdrücklich gewünscht, wie die Bundesregierung hervorhebt.

Die Kritik an der ungenügenden Weitergabe von Marktpreisrückgängen durch die Tankstellen zieht nicht nur wirtschaftspolitische Aufmerksamkeit auf sich. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat sogar mit Gegenmaßnahmen gedroht, wenn die Preissenkungen auf den internationalen Märkten nicht adäquat in Österreich umgesetzt werden. Dies zeigt, wie akut die Problematik der Preisgestaltung für die Regierung ist, um die Verbraucherschutzinteressen zu wahren.

Rechtsrahmen und Kontext

Für die Regulierung des Kraftstoffmarkts sind zahlreiche rechtliche Rahmenbedingungen relevant. Um sicherzustellen, dass die Preisgestaltung nachvollziehbar ist, sind die Bestimmungen der Preistransparenzverordnung und die daraus folgenden Änderungen bedeutend. Dazu gehören auch verschiedene Verordnungen, die den Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und Emissionszertifikate regeln, wie im Rechtsinformationssystem des Bundes dokumentiert ist. Diese Brennstoffverordnungen und Richtlinien zielen darauf ab, sowohl den Umweltschutz als auch die Markttransparenz zu fördern, was die Regierung als elementar für den österreichischen Weg zur Energiewende ansieht und die Verbraucher im Rahmen ihrer gesetzlichen Rechte unterstützt, informiert die Wirtschaftskammer Österreich.