Letzte Pension für 2025: Alle Infos zur Auszahlung am Silvester!
Am 31. Dezember 2025 erfolgt die letzte Pensionauszahlung des Jahres in Österreich. Erfahren Sie wichtige Details zur Anpassung 2026.

Letzte Pension für 2025: Alle Infos zur Auszahlung am Silvester!
Am 25. Dezember 2025 bestätigt das Sozialministerium die letzte Pensionauszahlung für das Jahr 2025. Diese erfolgt am 31. Dezember, da der 1. Januar ein Feiertag ist. Laut Berichten von 5min werden zehntausende Österreicher die Pension in bar oder per Post erhalten. Besonders hervorzuheben ist, dass fast 14.000 Menschen ihre Zahlungen direkt von der Bank beziehen. Die Möglichkeit zur Beantragung einer Barauszahlung besteht weiterhin, dennoch zeigt sich ein kontinuierlicher Rückgang bei denjenigen, die sich für diese Option entscheiden.
Das Jahr 2026 bringt bedeutende Veränderungen im österreichischen Pensionssystem mit sich. Unter anderem wurde die Einführung der Teilpension sowie eine Verschärfung der Korridorpension angekündigt. Der nächste Auszahlungstermin der Pensionen liegt voraussichtlich Ende Januar oder Anfang Februar 2026, wobei auch eine Erhöhung der Pensionsauszahlungen in Aussicht steht.
Pensionsanpassung 2026
Wie das Sozialministerium mitteilt, werden die Pensionen ab dem 1. Januar jedes Jahres durch einen gesetzlich festgelegten Anpassungsfaktor angepasst. Für 2026 beträgt dieser 1,027, basierend auf der durchschnittlichen Inflation von August 2024 bis Juli 2025. Diese Anpassung wurde bereits vom Parlament beschlossen und betrifft sowohl hohe Pensionen als auch die allgemeinen Ausgleichszulagen. Für monatliche Pensionen bis zu 2.500 Euro ist eine Erhöhung um 2,7 Prozent vorgesehen, während für höhere Beträge ein Fixbetrag von 67,50 Euro gilt.
Das Gesamtpensionseinkommen, das sowohl aus der gesetzlichen Pensionsversicherung als auch aus anderen definierten Pensionsleistungen besteht, wird ebenfalls erhöht. Das betrifft insbesondere Alterspensionen und Hinterbliebenenleistungen, indem beide zusammengezählt werden.
Kritik an der Pensionsanpassung
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hat zur geplanten Pensionsanpassung Stellung genommen und kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung. Monika Kemperle, Vorsitzende der ÖGB-Bundespensionist:innen, weist auf den bestehenden Bedarf an sozialer Fairness hin. Sie fordert, dass Menschen mit niedrigen Pensionen nicht benachteiligt werden dürfen. Der ÖGB argumentiert, dass viele PensionistInnen bereits hohe Beiträge in das System geleistet haben und die Anpassungen entsprechend gegengerechnet werden sollten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Pensionierungslandschaft in Österreich verändert, und sowohl die Auszahlung als auch die Anpassungen für das Jahr 2026 im Fokus der öffentlichen Debatte stehen. Die Veränderungen sind nicht nur für die aktuellen Pensionisten von Bedeutung, sondern auch für zukünftige Generationen, die in ein System eintreten, das fortlaufend reformiert wird.
Für weitere Informationen können die vollständigen Berichte auf folgenden Seiten eingesehen werden: 5min berichtet, Sozialministerium und ÖGB.