Grünes Licht für den Viererbob: Weltcup in Innsbruck gerettet!
Weltcup in Innsbruck erhält grünes Licht für Viererbob; INF bestätigt homologierte Bahn nach kostspieligem Umbau.

Grünes Licht für den Viererbob: Weltcup in Innsbruck gerettet!
Der Internationale Bob- und Skeleton-Verband (IBSF) hat am 15. November 2025 die Bahn in Innsbruck-Igls, Österreich, erfolgreich homologiert. Diese positive Entscheidung, die in der Sportgemeinschaft großen Anklang findet, bezieht sich auf die Disziplinen Skeleton, Monobob, Frauen-Zweierbob und Männer-Zweierbob. Am 17. November 2025 wurden auch die Testfahrten für den Viererbob als erfolgreich bestätigt. Damit steht dem IBSF-Weltcup, der zwischen dem 24. und 30. November 2025 in Innsbruck stattfindet, nichts mehr im Wege. Dies bedeutet besonders viel für die österreichischen Nachwuchsathleten, die von der erneuten Anerkennung der Bahn profitieren können.
IBSF-Präsident Ivo Ferriani äußerte sich positiv zur Bedeutung der Homologation. Diese war erforderlich, da der umgebaute Zielbereich der Bahn ursprünglich nicht alle Anforderungen erfüllte. Der Umbau, der 30 Millionen Euro kostete, war nötig, nachdem gefährliche Kurven 13 und 14 während Testfahrten von Rodlern als problematisch erachtet wurden. Letztlich führte dies dazu, dass der internationale Rodelverband (FIL) den Weltcup nach Winterberg verlegte.
Herausforderungen und Bedenken
Die vorangegangene Planung und die resultierenden baulichen Änderungen werfen jedoch einige Fragen auf. ÖBSV-Generalsekretär Manfred Maier sprach Bedenken über die provisorische Konstruktion an, die grundlegende bauliche Fehler nicht behebt. Diese Problematik hat zu erheblichen finanziellen Schäden geführt und den Verlust des Heim-Weltcups sowie der Trainingsbasis für die österreichischen Rodler in der Olympia-Saison zur Folge gehabt.
Zusätzlich zur Homologation wird die IBSF weiterhin die Verantwortung für das Regelwerk im Bob- und Skeletonsport sowie die Durchführung internationaler Veranstaltungen tragen. Gegründet wurde der Verband 1923 und hat seitdem eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Sportarten gespielt. Der Sitz des Verbands befindet sich in Lausanne und er umfasst mittlerweile 64 Mitglieder.
Ausblick auf den Weltcup
Mit der erfolgreichen Homologation der Innsbrucker Bahn und der Bestätigung für den Viererbob stehen die Zeichen darauf, dass der IBSF-Weltcup in Innsbruck zu einem wichtigen Ereignis für Athleten aus aller Welt wird. Die Anpassungen an der Bahn und die positiven Rückmeldungen aus der Sportgemeinschaft deuten darauf hin, dass sowohl Sicherheit als auch Sportlichkeit gewährleistet sind. Athleten und Fans können sich auf spannende Wettkämpfe freuen, die im Rahmen dieser traditionsreichen Sportveranstaltung stattfinden werden.