Österreicher setzen auf Sicherheit: Gehaltserhöhungen weniger gefragt!
Erfahren Sie, wie österreichische Arbeitnehmer 2025 Wert auf Jobsicherheit und Werte legen, während Gehaltsforderungen sinken.

Österreicher setzen auf Sicherheit: Gehaltserhöhungen weniger gefragt!
In einer aktuellen Umfrage von PwC zur globalen Arbeitnehmerzufriedenheit zeigen die Ergebnisse für Österreich interessante Trends. Besonders auffällig ist, dass Arbeitnehmer:innen in Österreich zunehmend Wert auf Jobsicherheit, persönliche Werte und ein positives Arbeitsumfeld legen, anstatt sich auf Gehaltserhöhungen zu konzentrieren. Laut den Ergebnissen der Hopes and Fears Global Workforce Survey 2025, die von leadersnet.at veröffentlicht wurden, nennen 82% der Befragten einen sicheren Arbeitsplatz als den wichtigsten Faktor für ihre Jobzufriedenheit. Weitere essenzielle Aspekte sind die Übereinstimmung mit den eigenen Werten (79%) und ein gutes Verhältnis zu Kolleg:innen (76%).
Die Umfrage zeigt auch, dass 75% der österreichischen Arbeitnehmer:innen überzeugt sind, dass ihre Fähigkeiten auch in Zukunft relevant bleiben werden. Gleichzeitig wird der Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt immer deutlicher: 19% der Befragten nutzen KI täglich, was eine signifikante Steigerung im Vergleich zu 9% im Jahr 2024 darstellt.
Sinkende Bereitschaft zur Gehaltsverhandlung
Obwohl die Wirtschaftslage in Österreich nach wie vor stabil ist, planen nur 27% der Befragten, im Jahr 2026 aktiv eine Gehaltserhöhung zu verhandeln – ein Rückgang von 11% im Vergleich zum Vorjahr. Zudem streben nur 19% eine Beförderung oder einen Jobwechsel an, was ebenfalls einen Rückgang im Vergleich zu 2024 darstellt. Dies könnte auf ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis der Arbeitnehmer:innen hindeuten.
Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass 28% der österreichischen Arbeitnehmer:innen im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung erhalten haben, während dieser Wert weltweit bei 43% liegt. Die befragten Arbeitnehmer:innen in Österreich bekunden, dass sie sich in einer herausfordernden wirtschaftlichen Situation befinden: Nur noch 38% können ihre laufenden Kosten decken und gleichzeitig sparen oder sich Extras leisten – ein Rückgang von 6% im Vorjahr. Sophie Landsteiner von PwC erklärt, dass Arbeitgeber derzeit wieder mehr Verhandlungsmacht haben.
Die unterschiedlichen Perspektiven der Generationen
Ein spannender Aspekt der Umfrage ist die Zufriedenheit von Arbeitnehmer:innen verschiedener Generationen. Die Generation Z (18–28 Jahre) zeigt mit 76% eine hohe Jobzufriedenheit, hat jedoch eine hohe Erschöpfung von 54% zu berichten. Im Gegensatz dazu sind ältere Beschäftigte, insbesondere die Baby Boomers (61–79 Jahre), mit 80% zufriedener. Zudem haben 48% der Baby Boomer in den letzten 12 Monaten neue Fähigkeiten erlernt.
Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass Personen, die KI regelmäßig nutzen, von höherer Produktivität (59%), besserer Arbeitsqualität (59%) und mehr Kreativität (53%) berichten. Dies zeigt, dass der sinnvolle Einsatz von KI, unterstützt durch Vorgesetzte, das Selbstvertrauen und die Kompetenzen der Mitarbeiter:innen stärken kann, was in der aktuellen Wirtschaftslage besonders wichtig ist.
Zur selben Zeit findet in Calais das Event „L’Odyssée du Varan“ statt, das vom 7. bis 9. November 2025 unter der Regie von François Delarozière und der Compagnie La Machine durchgeführt wird. Die Veranstaltung bietet den Zuschauern die Möglichkeit, aktiv Entscheidungen zu treffen und so ihre eigene Geschichte zu gestalten, während ein riesiges Reptil aus Australien die zentrale Figur darstellt. Es wird mit einer erwarteten Besucherzahl von 400.000 gerechnet, was für einen erheblichen wirtschaftlichen Impuls für die lokale Gastronomie sorgen könnte. Sicherheitsvorkehrungen und Verkehrsorganisation für das Event sind bereits in Planung, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Diese kombinierten Ereignisse zeigen, wie wichtig es ist, sich sowohl auf individuelle Bedürfnisse am Arbeitsplatz zu konzentrieren, als auch die lokalen Gemeinschaften in kulturellen Veranstaltungen zu unterstützen und weiterzuentwickeln.