Fast Fashion: Die schockierende Wahrheit über Plastikmüll in Wien!
Die Wiener Umweltberatung gibt Tipps für nachhaltige Textilnutzung und warnt vor den Folgen von Fast Fashion und Mikroplastik.

Fast Fashion: Die schockierende Wahrheit über Plastikmüll in Wien!
Die Diskussion um die Auswirkungen von Fast Fashion auf die Umwelt gewinnt zunehmend an Brisanz. Laut einem aktuellen Bericht der Umweltberatung sind Kunstfasern in Textilien weit verbreitet, was zur Problematik des Plastikmülls beiträgt. Insbesondere Recyclingpolyester, das aus Einwegflaschen hergestellt wird, hat sich als gängiger Rohstoff etabliert, doch der Großteil der Textilien wird kaum recycelt und landet letztlich im Restmüll.
Die Notwendigkeit für eine nachhaltigere Textilnutzung wird immer deutlicher. Die Umweltberatung gibt hilfreiche Tipps zur ökologischen Nutzung von Textilien. Dazu gehört, weniger, dafür qualitativ hochwertige Kleidung zu kaufen und auf Secondhand-Angebote zurückzugreifen. Auch die Pflege der Textilien spielt eine entscheidende Rolle, um die Lebensdauer der Kleidung zu verlängern.
Mikroplastik in der Mode
Mikroplastik stellt eine wesentliche Umweltgefahr dar. Es dringt aus Textilien in die Umwelt ein und kann gesundheitsschädlich sein. Die Problematik wird oft vernachlässigt, obwohl bereits zahlreiche Studien belegen, dass Mikroplastik über Nahrung und Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangt. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Dringlichkeit, nachhaltigere Materialien und Produktionsmethoden zu wählen, um die Freisetzung von Mikroplastik zu minimieren. Der Einsatz von Naturfasern wie Bio-Baumwolle, Leinen und Hanf, die biologisch abbaubar sind, kann hier Abhilfe schaffen, wie die Thermoplastic Composites berichten.
Die hohen Retourenquoten im Onlinehandel, die zwischen 26 und 50 Prozent liegen können, tragen ebenfalls zur Umweltbelastung bei. Ein großer Teil der ungetragenen Rücksendungen wird nicht wiederverkauft und landet direkt im Müll. Damit wird das Recycling- und Abfallproblem in der Textilindustrie weiter verschärft.
Nachhaltige Alternativen und Veranstaltungen
Im Rahmen der Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit in der Textilindustrie sind Veranstaltungen zur Pflege von Kleidung wichtig. Im 48er-Tandler in Wien finden demnächst zwei Workshops statt: „Kleidung lange ‚haltbar‘ machen“ am 25. November und „Pflege und Reparatur von Textilien“ am 27. November 2025. Diese Veranstaltungen zielen darauf ab, den Teilnehmern praktische Tipps zu geben und ein Bewusstsein für die Langlebigkeit von Textilien zu schaffen.
Zusätzlich zur Aufklärung über nachhaltige Textilnutzung sind Geschenke, die zu einem bewussteren Konsum anregen, ebenfalls gefragt. Geschenkideen für Mädchen, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch nachhaltig sind, finden sich unter anderem auf The House of Hood Blog. Vorschläge wie wiederverwendbare Wasserballons und Bastelsets fördern Kreativität und Spielvergnügen, während sie gleichzeitig umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Spielzeugen darstellen.
In der Summe zeigt sich, dass sowohl Verbraucher als auch Hersteller in der Verantwortung stehen, nachhaltigere Entscheidungen treffen zu müssen. Die Entwicklung nachhaltiger Materialien und Produktionsmethoden sowie ein Umdenken in der Konsumhaltung sind dringend nötig, um der Mikroplastikproblematik wirksam zu begegnen und die Umwelt zu schützen.