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In der deutschen Kleinstadt Heringen kam es zu einem schockierenden Vorfall: Die Polizei fand einen toten Säugling in einer Kühltruhe in einem Wohnhaus. Der Alarm wurde bereits am Samstag, den 22. Februar, ausgelöst, nachdem ein Hinweis auf den grausamen Fund einging. Eine 34-jährige Frau wurde in der Folge festgenommen und steht nun im Verdacht des Totschlags, wie die Polizei Osthessen bekannt gab. Ein 40-jähriger Mann, der ebenfalls in dem Wohnhaus war, wurde zwar ebenfalls festgenommen, jedoch später wieder freigelassen, da kein dringender Tatverdacht gegen ihn bestand, berichtet der Krone.
Die Ermittlungen wurden durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung des Säuglings vorangetrieben, die auf ein mögliches Tötungsdelikt hindeutete. Am Donnerstagabend, den 26. Februar, führte ein größerer Polizeieinsatz, an dem auch hessische Spezialeinsatzkräfte beteiligt waren, zur Festnahme der 34-Jährigen. Sie wird am Freitagnachmittag dem Haftrichter in Bad Hersfeld vorgeführt, um über die weiteren Schritte zu entscheiden. Die Polizei sicherte das Anwesen, um nach weiteren Beweismitteln zu suchen, wie OSTHESSEN|NEWS berichtete.
Der Bürgermeister von Heringen, Daniel Iliev (SPD), zeigte sich erschüttert über das Geschehen: "Ich bin schockiert und ringe um Worte", sagte er und äußerte seinen Respekt gegenüber den Einsatzkräften. Während die Ermittlungen fortschreiten, bleibt die Stadt von der Tragödie betroffen. Es wird erwartet, dass die Staatsanwaltschaft und die Polizei weitere Informationen veröffentlichen, um die Umstände des Todes des Säuglings zu klären.
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