Erbendorf nimmt Kurs auf: Neue Heimat für 56 Geflüchtete ab November!
Erbendorf begrüßt 50 neue Asylbewerber im November; Container ersetzen alte Baracken trotz Bedenken einiger Anwohner.
Erbendorf nimmt Kurs auf: Neue Heimat für 56 Geflüchtete ab November!
Erbendorf wird wachsen: Eine eindrucksvolle Transformation steht an! Was früher drei veraltete Gebäuden waren, weicht jetzt modernen Containern zur Unterbringung von Asylbewerbern. Die Stadt am Standort Zeidlweidstraße verändert sich rasant, und schon bald wird sie um 50 neue Einwohner reicher sein. Bis Ende November sollen die neuen Ankömmlinge dort vorübergehend eine Heimat finden.
Doch dieser Schritt ist nicht ohne Kontroversen. In der sogenannten Steinwaldstadt war die Flüchtlingsfrage seit Monaten ein heikles Thema. Zwei engagierte Bürger starteten Anfang des Jahres eine Petition gegen das Asylbewerberheim. Zu ihrem Erstaunen unterschrieben 461 Einheimische, und trotzdem entschied die Stadt, dass sie durch den Druck nicht mehr anders konnte. Bisher war Erbendorf in der Rangliste der Flüchtlingsaufnahmen im Landkreis auf dem 16. Platz – zu wenig, war die Botschaft.
Verwirrung und Veränderung
Die Suche nach einem optimalen Standort endete auf städtischem Grund, wo einstige Bergwerksbaracken schnelle Modernisierung erfahren. Aus der Sicht der Initiatoren der Unterschriftensammlung mag dies eine bittere Pille sein, und führte zu hitzigen Auseinandersetzungen bei einer Informationsveranstaltung. Manche Anwohner bemängelten die dürftige Information durch die Stadt, fühlten sich mit „vollendeten Tatsachen“ konfrontiert. Bürgermeister Johannes Reger betonte die Herausforderung der Lage, versprach jedoch Maßnahmen wie bessere Straßenbeleuchtung für die Sicherheit auf dem Schulweg der Kinder. Und auch das Drehen der Containerlage soll Neugierige Blicke vermeiden.
Der Plan ist ehrgeizig: Ein einstöckiger und ein zweistöckiger Trakt sollen es sein, unter der Auflage von drei Jahren befristet. Nicht nur findet Erbendorf Anschluss an bestehende Flüchtlingsunterkünfte in Kemnath und Plößberg, es sind auch weitere Prüfungen für Waldershof am Laufen. Regionale Zahlen zeigen, wie groß der Bedarf ist: Der Landkreis, mit über 1600 Geflüchteten, steht vor Herausforderung und Hoffnung.
Belastend oder bereichernd? Erbendorf schaut in eine Zukunft der Veränderungen, und auch die Sorgen der Bevölkerung bleiben im Fokus der Stadtpolitik. Das Verhältnis zwischen Anwohnern und Neuzugängen entwickelt sich zu einer spannungsgeladenen Geschichte, doch wie sich alles entwickeln wird, bleibt mit Spannung abzuwarten!