Ampelsystem in Sillian startet: Verkehrsfluss und Sicherheit stärken!
In Sillian wurde das Dosiersystem auf der B 100 offiziell in den Regelbetrieb überführt, um Verkehrsfluss und Sicherheit zu verbessern.

Ampelsystem in Sillian startet: Verkehrsfluss und Sicherheit stärken!
Am 31. Oktober 2025 hat die Gemeinde Sillian beschlossen, das zuvor getestete Dosiersystem auf der B 100 Drautalstraße in den Regelbetrieb zu überführen. Bürgermeistern Franz Schneider betont, dass das System einen bedeutenden Mehrwert für das Ortszentrum bietet. Damit soll nicht nur der Verkehrsfluss verbessert werden, sondern auch die Sicherheit für Fußgänger erhöht und das Ein- und Ausfahren aus den Gemeindestraßen im Ortskern erleichtert werden. Laut einer Auswertung des Baubezirksamts Lienz kam es an verkehrsintensiven Wochenenden sowohl mit als auch ohne das Ampelsystem zu Staus am Ortsrand.
Das Dosiersystem wird nun in der Wintersaison von Mitte Dezember bis Anfang März an stark frequentierten Samstagen aktiviert, während es im Sommer täglich von Anfang Juli bis Anfang September zwischen 8 und 18 Uhr in Betrieb ist. Die Standorte und Intervallschaltungen der Ampeln bleiben unverändert, was aus den positiven Erfahrungen des Probebetriebs resultiert. Johannes Nemmert, der Leiter des Baubezirksamts, sieht im System eine klare Entlastung und hat die positiven Ergebnisse der Tests zusammengefasst.
Geplante Änderungen und Beobachtungen
Die Gemeinde Sillian und das Baubezirksamt Lienz haben umfassende Diskussionen über den Einsatz des Dosiersystems geführt. Die langfristigen Pläne umfassen außerdem eine Ortsumfahrung im Süden, die durch das Land unterstützt wird. In den kommenden Monaten sind zudem die Installation neuer, dauerhafter Ampeln in Sillian vorgesehen. Der Betrieb des Dosiersystems wird kontinuierlich beobachtet, um notwendige Anpassungen hinsichtlich der Ampelintervalle vorzunehmen.
Die Kosten für das Dosiersystem werden gemeinsam von der Gemeinde Sillian und dem Land Tirol getragen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, das Ortszentrum zu entlasten, die Fußgängerquerungen zu verbessern und den Anrainern die Zufahrt zu erleichtern, was sowohl von der Gemeinde als auch von den Anwohnern positiv wahrgenommen wird.