
Am 4. April 2025, gegen 13:15 Uhr, ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A12 im Gemeindegebiet von Völs, Bezirk Innsbruck. Ein 31-jähriger Italiener war mit einem Pkw und einem beladenen Autoanhänger in Fahrtrichtung Osten unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache löste sich ein Reifen des Anhängers und wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort kam es zu einer frontalen Kollision mit einem Lkw, dessen Fahrer glücklicherweise unverletzt blieb. Dieser Unfall führte jedoch dazu, dass der Reifen zurück auf die ursprüngliche Fahrbahn geschleudert wurde und ein Taxi mit fünf Insassen traf.
Die Insassen des Taxis hatten großes Glück im Unglück. Der 57-jährige Taxilenker und sein Beifahrer erlitten Verletzungen unbestimmten Grades im Kopf- und Brustbereich, während ein weiterer Fahrgast leicht im Gesicht verletzt wurde. Alle Insassen wurden vor Ort erstversorgt und anschließend in die Klinik Innsbruck sowie das LKH Hall transportiert. Der Sachschaden am Taxi ist erheblich, und die A12 musste in Fahrtrichtung Osten für rund eine Stunde teilweise gesperrt werden, um die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten durchzuführen. Diese Vorfälle unterstreichen die Gefahren auf den Straßen und die Notwendigkeit für sichere Verkehrsinfrastruktur.
Schwerer Unfall auf der A12
Die Situation war dramatisch: Der 33-jährige Fahrer, der schwer verletzt wurde, erlag am Samstagabend seinen Verletzungen im Krankenhaus Kufstein. Auch seine 27-jährige Beifahrerin konnte trotz aller Bemühungen nicht gerettet werden und starb am Samstagnachmittag im Landeskrankenhaus Innsbruck. Ein zweijähriges Kind der beiden blieb glücklicherweise unverletzt und befand sich während des Vorfalls ebenfalls im Fahrzeug. Die 28-jährige Beifahrerin war in dem Wrack eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Kufstein befreit werden. Der 65-jährige Unfallgegner blieb unverletzt, doch der Vorfall erforderte die Sperrung eines Fahrstreifens der A12 für etwa 90 Minuten.
Verkehrsunfallstatistiken in der EU
Insgesamt ist zu beobachten, dass 76 Prozent der Verkehrstoten Männer sind, und dass der Großteil der Verkehrsunfälle vermeidbar wäre, wenn die Verkehrssicherheit weiter verbessert wird. Der EU-Durchschnitt liegt bei 42 Verkehrstoten pro 1 Million Einwohner, wobei Schweden die sichersten Straßen hat, während Rumänien 2020 die höchste Rate an Verkehrstoten meldete. Solche Statistiken verdeutlichen, wie wichtig es ist, auf den Straßen vorsichtig zu sein und die Verkehrssicherheit zu fördern.
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