Studenten aus Kaschmir in Indien: Bedrohungen und Flucht nach Anschlag!

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Nach dem Anschlag in Kaschmir sehen sich Studenten in Indien massiven Bedrohungen ausgesetzt. Berichte über Gewalt und Flucht.

Studenten aus Kaschmir in Indien: Bedrohungen und Flucht nach Anschlag!

Die angespannte Lage in Indien wird von einem aktuellen Vorfall in Kaschmir überschattet. Am 23. April 2025 ereignete sich ein schwerer Anschlag auf Touristen in der Nähe des Urlaubsortes Pahalgam, bei dem mindestens 26 Menschen getötet wurden, darunter 24 Inder, ein Tourist aus Nepal und ein lokaler Fremdenführer. Zudem wurden mindestens 17 weitere Personen verletzt. Die indische Regierung stuft den Vorfall als Terrorakt ein und sieht den Anschlag als gezielten Angriff auf Touristen an. Berichten zufolge reklamierte die islamistische Gruppe „The Resistance Force“ (TRF) den Anschlag, was jedoch von den Behörden nicht bestätigt wurde. Die Täter sind aktuell noch auf der Flucht, und die nationale Ermittlungsbehörde (NIA) hat bereits Ermittlungen eingeleitet, während Mahnwachen fordern, dass die Angreifer zur Rechenschaft gezogen werden.

Im Schatten dieses Anschlags sind Studenten aus Kaschmir in mehreren indischen Regionen zunehmend bedroht. Nach den Gewalttaten wurden sie aufgefordert, ihre Mietwohnungen oder Studentenwohnheime zu verlassen. Besonders betroffen ist die Situation an Universitäten, wo Studierende in Himachal Pradesh als „Terroristen“ beschimpft wurden. In Dehradun, Uttarakhand, flohen etwa 20 Studenten zum Flughafen, nachdem sie von einer rechtsextremen Gruppierung bedrängt worden waren. Diese Entwicklung ist ein besorgniserregendes Zeichen für die zunehmende Aggression gegenüber Kashmiri Studenten in Indien.

Angespannte Lage in Dehradun

Bereits im Februar 2019 gab es in Dehradun Berichte über Bedrohungen gegenüber Kashmiri Muslim-Studenten, die zur Rückkehr aller 12 Studenten im Girls Nest Hostel führten. Während die Hochschulen inzwischen keine Kashmiri Studenten mehr aufnehmen, betonte der Vorsitzende des Dolphin Institute, Arvind Gupta, dass sie gegen eine anti-nationale Denkweise seien und nicht gegen eine bestimmte Gemeinschaft. Trotz dieser Erklärungen haben fast 1.000 Studenten Dehradun aus Angst vor einem bevorstehenden Angriff verlassen, während die Colleges und Hostels aufgrund der Abwesenheit der Studenten leer bleiben.

Hilfsorganisationen wie Khalsa Aid und eine NGO aus Jammu und Kaschmir haben Maßnahmen ergriffen, um den evakuierten Studenten zu helfen. Dies umfasst die Übernahme der Kosten für Busreisen und Unterkünfte, während einige Bildungsstätten bekannt gaben, dass zukünftige Kashmiri Studenten einer polizeilichen Überprüfung unterzogen werden müssen. Diese Maßnahmen reflektieren die hohe Anspannung und Unsicherheit, die viele Kashmiri Studenten im gesamten Land empfinden.

Der Hintergrund der Konflikte in Kaschmir

Die Region Kaschmir ist seit Jahrzehnten von Unruhen geprägt, die durch Aufständische befeuert werden, die Unabhängigkeit oder einen Anschluss an Pakistan fordern. Die Situation eskalierte weiter, als im Jahr 2019 die indische Regierung der Region die Teilautonomie entzogen hat. Zeugenberichte des Anschlags in Pahalgam verdeutlichen, dass die Angreifer gezielt nach der Religion der Opfer fragten, was die Sorge um gezielte Angriffe auf bestimmte Gruppen verstärkt.

Die Ereignisse in Kaschmir und die damit verbundenen Herausforderungen für Studenten unterstreichen die Komplexität der politischen und sozialen Landschaft in Indien. Premierminister Narendra Modi brach seinen Besuch in Saudi-Arabien ab und kehrte nach Neu-Delhi zurück, während die Sicherheitskräfte weiterhin nach den Tätern suchen. Infolgedessen bleibt die Situation angespannt, sowohl in Kaschmir als auch in den betroffenen Städten, wo sich Kashmiri Studenten zunehmend unsicher fühlen.


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