Am Montagabend wurde der Grazer Hauptbahnhof evakuiert, nachdem eine Bombendrohung per E-Mail eingegangen war. Erst nach drei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden, und es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Die Landespolizeidirektion Steiermark erhielt das Mail um 19.30 Uhr, in dem mit der Zündung von Sprengsätzen am Hauptbahnhof gedroht wurde. Sofort wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeleitet, was zur Evakuierung sowohl des Ost- als auch des Hauptbahnhofs führte.
Der Zugverkehr wurde vorübergehend eingestellt, und einige Bus- und Straßenbahnlinien waren von den Sperren betroffen. Der Ostbahnhof konnte nach etwa anderthalb Stunden wieder freigegeben werden, während die Durchsuchung des Hauptbahnhofs aufgrund seiner Größe länger dauerte und erst nach drei Stunden abgeschlossen war.
Die Ermittlungen hinsichtlich des Absenders des Drohmails laufen noch, erste Details werden aus kriminaltaktischen Gründen nicht veröffentlicht. Die Polizei hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung zu schützen und die Lage zu überwachen.
Die Evakuierung und Durchsuchung des Grazer Hauptbahnhofs nach einer Bombendrohung führte zu Verzögerungen im öffentlichen Verkehr und einem Großeinsatz der Polizei. Es gibt noch keine Informationen über den Absender der Drohung, aber die Sicherheit der Bevölkerung stand während des gesamten Vorfalls im Vordergrund.
Quelle: steiermark.orf.at
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