Wahlen 2026: Graz und St. Pölten im Wahlfieber – wer gewinnt?

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Im Jahr 2026 stehen in Graz und St. Pölten wichtige Wahlen an. Bürgermeisterin Elke Kahr will in Graz antreten, während Matthias Stadler in St. Pölten zur Wiederwahl kandidiert. Erfahren Sie alles über die bevorstehenden Wahlkämpfe und die politischen Entwicklungen.

Im Jahr 2026 stehen in Graz und St. Pölten wichtige Wahlen an. Bürgermeisterin Elke Kahr will in Graz antreten, während Matthias Stadler in St. Pölten zur Wiederwahl kandidiert. Erfahren Sie alles über die bevorstehenden Wahlkämpfe und die politischen Entwicklungen.
Im Jahr 2026 stehen in Graz und St. Pölten wichtige Wahlen an. Bürgermeisterin Elke Kahr will in Graz antreten, während Matthias Stadler in St. Pölten zur Wiederwahl kandidiert. Erfahren Sie alles über die bevorstehenden Wahlkämpfe und die politischen Entwicklungen.

Wahlen 2026: Graz und St. Pölten im Wahlfieber – wer gewinnt?

Im Jahr 2026 sind in Österreich keine Wahlen auf Bundes- und Landesebene angesetzt. Die Wählerinnen und Wähler haben jedoch die Möglichkeit, sich am 25. Januar in St. Pölten und im Herbst in Graz an den Urnen einzufinden. Die bevorstehenden Wahlen werden von verschiedenen politischen Parteien stark thematisiert und versprechen, spannende Entwicklungen zu bringen.

In St. Pölten strebt Matthias Stadler (SPÖ) die Wiederwahl an. Bei der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2021 konnte seine Partei die absolute Mehrheit mit 56,02 % halten, trotz eines leichten Rückgangs von 2,98 %. Die Wahlen in St. Pölten werden voraussichtlich im Wettbewerb zwischen sieben Listen ausgetragen, zu denen neben der SPÖ auch die ÖVP, FPÖ, Grüne, NEOS, KPÖ und die Liste „Multikulturelle Gesellschaft“ gehören berichtet vienna.at.

Politische Ausgangslage in Graz

Besonders spannend wird die Gemeinderatswahl in Graz, wo Elke Kahr von der KPÖ erneut kandidiert. Sie hatte 2021 die Wahl gegen den damaligen Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) gewonnen und bildet aktuell eine Koalition mit den Grünen und der SPÖ, wobei die SPÖ keinen Stadtratssitz innehat. Kahr hat in Umfragen die 30-Prozent-Marke überschritten und gilt als klare Favoritin unterstreicht die Kleine Zeitung.

Die ÖVP wird stark gefordert, da sie im Wettbewerb mit der KPÖ Kopf an Kopf liegt. Die Grüne Partei hingegen könnte auf einen Rückgang von derzeit 13 Prozent hoffen. In den letzten Wochen hat die SPÖ-Chefin Doris Kampus lediglich 73 Prozent Zustimmung als Spitzenkandidatin erhalten, was Fragen zu ihrer zukünftigen Rolle aufwirft. Die FPÖ zeigt hingegen Aufwind und hat ein Potenzial von 15 Prozent, wartet jedoch noch auf die Bekanntgabe ihres Spitzenkandidaten ergänzt die Kleine Zeitung.

Blick auf die vorhergehenden Wahlen

Um den Kontext der bevorstehenden Wahlen zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die letzten Nationalratswahlen. Laut einem vorläufigen Endergebnis erzielte die FPÖ 28,8 % und damit ein historisch gutes Ergebnis. Die ÖVP sank mit 26,3 % auf Platz zwei, während die SPÖ mit 21,1 % erstmals in ihrer Geschichte auf Rang drei landete. Die NEOS sicherten sich 9,2 % und die Grünen mussten mit 8,3 % ein zweites Minus einstecken. Bierpartei und KPÖ scheiterten hingegen an der Vier-Prozent-Hürde informiert meinbezirk.at.

Die neuen Wahlergebnisse und die bevorstehenden Wahlkämpfe in Graz und St. Pölten bieten die Basis für spannende politische Auseinandersetzungen und Entwicklungen im kommenden Jahr. Während sich die Grazer Koalitionen und Wahlstrategien herauskristallisieren, steht in St. Pölten die Frage der Wiederwahl von Matthias Stadler im Fokus.