Sturm Graz lässt zwei Punkte gegen Salzburg liegen – die Analyse!
SK Sturm und FC Red Bull Salzburg trennen sich im Liga-Duell am 9.11.2025 mit 1:1; Analyse der Spielverlauf und Herausforderungen.

Sturm Graz lässt zwei Punkte gegen Salzburg liegen – die Analyse!
Im Schlusspfiff der 13. Runde der ADMIRAL Bundesliga musste der SK Sturm Graz ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Red Bull Salzburg hinnehmen. Damit kann Sturm seine Siegesserie gegen den Meister nicht ausbauen, was eine dicke Enttäuschung für das Team und die Anhänger darstellt. Der Sturm-Coach, Thomas Säumel, äußerte, dass sich das Resultat anfühle wie zwei verlorene Punkte, insbesondere nach einer starken ersten Halbzeit, in der Sturm durch ein Tor von Grgic in der 46. Minute in Führung gegangen war. Grgic selbst beschrieb sein Tor als „Ping-Pong-Tor“ und betonte, dass er am richtigen Platz gewesen sei, um den Ball im Netz zu versenken.
Nach der Führung war Salzburg gefordert. In der 65. Minute gelang Vertessen der Ausgleichstreffer nach einem gelungenen Zusammenspiel. Nach dem Ausgleich hatte Salzburg mehr Spielanteile und drängte auf den zweiten Treffer. Der Sturm hatte jedoch auch Möglichkeiten, diese durch Hödl, der eine große Chance vergab. Das Spiel blieb bis zur Nachspielzeit spannend, als es zu einem Zusammenprall zwischen Ratkov und Mitchell kam, die beide am Boden lagen.
Spannung bis zur letzten Minute
Die zweite Halbzeit bot intensive Momente, in denen sowohl Sturm als auch Salzburg versuchten, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. In der Nachspielzeit gelang es Sturm, ein starkes Drängen aufzubauen, doch die gefährlichen Konter des Gegners machten die Situation kompliziert. Der Abpfiff in der 90.+3 Minute kam für die Hausherren wie eine Niederlage.
Nach diesem Unentschieden geht Sturm Graz als Dritter in die Länderspielpause. Coach Säumel meinte, dass diese Pause für sein Team nicht ungelegen komme, besonders da viele Spiele in kurzer Zeit stattfanden. Spieler Oermann reflektierte über die Schwierigkeit des neuen englischen Rhythms und die Herausforderungen, die damit verbunden seien, die Konzentration hochzuhalten.
Die nächsten Spiele nach der Länderspielpause werden für Sturm von großer Bedeutung sein. Die Mannschaft ist optimistisch, auch wenn das aktuelle Formtief nicht zu übersehen ist. Zudem steht das Team in einer Phase, in der sie sich stabilisieren und die Punkte sammeln müssen, um in der Liga weiter oben mitspielen zu können.
Bevor das Team in die Pause geht, hat Salzburg seine Position in der Tabelle gefestigt. Mit diesem Punkt bleibt man an der Tabellenspitze und zeigt einmal mehr, dass trotz Rückstand die Gefahr nie ganz gebannt ist. Sturm hingegen muss noch einige Stellschrauben drehen, um erfolgreich in die letzten Spiele des Jahres zu starten und die Aspekte des Spiels zu verbessern.