Graz

Kultum feiert 50 Jahre: Jubiläumsausstellung über Josef Fink eröffnet!

Am 2. März 2025 feierte das Grazer Kulturzentrum "Kultum" ein beeindruckendes 50-jähriges Bestehen, und der Auftakt ließ niemanden kalt. Mit der Eröffnung der neu gestalteten Ausstellungsräume wurde die Ausstellung "Im Bann (s)einer großen Erzählung" ins Leben gerufen, die dem Gründervater Josef Fink (1941-1999) gewidmet ist. Diese Retrospektive erweckte die künstlerische Persönlichkeit Finks mit seinen Bildern, Fotografien und Gedichten, mehr als 25 Jahre nach seinem Tod, buchstäblich zum Leben. Laut Johannes Rauchenberger, dem aktuellen Leiter des "Kultum", hatte Fink eine unverwechselbare Art, Glauben und Kunst zu verbinden, die das Publikum tief berührt. Der Eröffnungsabend fand im Minoritensaal statt, wo mehr als 200 Gäste zusammenkamen, um die Worte von Jesuitenpater Friedhelm Mennekes über Josef Fink zu hören, den er als "Mann ungewöhnlicher Tiefe" würdigte, dessen Glauben ihm Stabilität verlieh.

Ein kostbares Erbe

Die Ausstellung zeigt erstmals sämtliche Werkphasen Finks, angefangen von seinen frühen Illustrationen bis hin zur abstrakten Fotografie. Seine Aquarelle des Heiligen Landes und andere Landschaften gefangen in seiner unverkennbaren Formensprache sind auch Teil der Werkschau. Elisabeth Koller, die Nichte des Künstlers und zusammen mit Rauchenberger für die Ausstellung verantwortlich, betonte, dass Finks Kunst nicht nur ein Teil der Vergangenheit ist, sondern als lebendige Inspiration für die Zukunft wirken sollte. Dank ihrer Mühe und engmaschiger Koordination wurden über 1000 Werke Finks gesichert und an das "Kultum" übergeben, die Institution, die er selbst 1975 gründete, wie joseffink.at ausführlich berichtet.

Für das Jubiläumsjahr plant das "Kultum" eine Reihe weiterer Veranstaltungen, darunter die "3. Blumenberg-Tage" Ende März, die mit einem internationalen Event zum Thema "Matthäuspassion" aufwarten sollen. Im Mai ist die finnische Künstlerin Maaria Wirkkala mit ihren Arbeiten zu Gast, gefolgt von einer Jubiläumsausstellung im September, die eine Transformation in ein Museum für zeitgenössische Kunst und Religion markieren wird. Diese Entwicklungen unterstreichen die zentrale Rolle des "Kultum" als Ort der Begegnung zwischen Kultur, Kunst und Religion, unterstützt von der Diözese Graz-Seckau sowie der Stadt Graz.

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Ort des Geschehens


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Genauer Ort bekannt?
Graz, Österreich
Beste Referenz
kathpress.at
Weitere Quellen
joseffink.at

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