
In der steirischen Region Leoben kam es in den letzten Tagen zu zwei tragischen Arbeitsunfällen unter Forstarbeitern. Am 9. Juni erlitt ein 45-jähriger Arbeiter aus Bosnien eine tödliche Kopfverletzung, als er in unwegsamem und steilem Gelände im Bereich der Plattenalm Holzschneidarbeiten durchführte. Um 6.30 Uhr schnitt er einen Baumstamm mit einer Motorsäge in vier Meter lange Stücke, als dieser plötzlich ins Tal rutschte und ihn teilweise überrollte. Trotz der sofortigen Alarmierung der Rettungskräfte konnte nur der Tod des Mannes festgestellt werden. Aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit musste sein Körper mithilfe eines Hubschraubers geborgen werden, so berichtete meinbezirk.at.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 4. Februar 2025: Ein 36-jähriger Forstarbeiter war ebenfalls in einem steilen Waldstück bei der Falkenwand tätig. Während er Baumstämme zerschnitt, rollte ein zuvor gefällter, etwa drei Meter breiter Wurzelstock ins Tal und traf ihn. Der Forstarbeiter erlitt schwere Verletzungen und wurde später mit einem Rettungshubschrauber ins UKH Graz geflogen. Wie orf.at berichtete, kümmerte sich das Rote Kreuz Frohnleiten und ein Notarzt um die erste medizinische Versorgung des Mannes, jedoch sind die genauen Gesundheitsfolgen ungewiss.
Beide Vorfälle verdeutlichen die Gefahren, die mit Forstarbeiten in schwierigem Gelände verbunden sind. Die Inspektion für Land- und Forstwirtschaft wurde kontaktiert, um die Unfälle weiter zu untersuchen. In beiden Fällen waren die Arbeiter entsprechend ausgerüstet, doch die unberechenbaren Bedingungen des Geländes erforderten höchste Vorsicht, was diese tragischen Unfälle nur umso schwerer macht.
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