Starker Auftakt: Lisa Schulte glänzt beim Rodel-Weltcup in Lillehammer
Lisa Schulte sichert sich beim Rodel-Weltcup in Lillehammer den dritten Platz hinter Taubitz und Sweeney. Starke Teamleistung der ÖRV-Damen!

Starker Auftakt: Lisa Schulte glänzt beim Rodel-Weltcup in Lillehammer
Spannende Nachrichten aus Lillehammer: Beim Auftakt des Rodel-Weltcups triumphierte die deutsche Rennrodlerin Julia Taubitz und holte mit einer grandiosen Leistung ihren 28. Weltcup-Sieg in einem Einzelrennen. Die 28-Jährige setzte sich souverän gegen die Konkurrenz durch und setzte einen Bahnrekord, der sie mit 0,092 Sekunden vor der US-Amerikanerin Emily Sweeney ins Ziel brachte. Lisa Schulte aus Österreich sicherte sich mit einem Abstand von nur 0,152 Sekunden den dritten Platz, was ihr bereits den vierten Podestplatz im Einsitzer einbrachte. Schulte zeigte sich nach dem Rennen überaus glücklich und bestätigte, dass sie sich nach einem durchwachsenen Training wieder auf dem Podium zurückmeldet, was ihr Selbstvertrauen stärkt. An diesem Tag bewiesen auch die ÖRV-Damen eine starke Leistung, mit Barbara Allmaier, Madeleine Egle und Dorothea Schwarz auf den Rängen vier, sieben und neun, wie die Krone berichtete.
Deutsche Doppelsitzer mit starkem Auftakt
Auch im Doppelsitzer lief es für die deutschen Rennrodlerinnen hervorragend. Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal mussten sich nur hauchdünn, mit einem Rückstand von 0,017 Sekunden, den US-Verteidigerinnen Chevonne Forgan und Sophia Kirby geschlagen geben. Die Konkurrenz war stark, und das deutsche Duo zeigte sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf eine solide Performance. Dajana Eitberger hingegen erlebte einen herben Rückschlag, als sie mit ihrer neuen Partnerin Magdalene Matschina im ersten Lauf stürzte und somit ausschied. Glücklicherweise blieb das Duo von schwereren Verletzungen verschont. Eitberger äußerte sich enttäuscht über den Ausgang, kann aber auf die nächste Herausforderung in Innsbruck-Igls hoffen, wo es kommende Woche weitergeht, wie es auf Sportschau zu lesen ist.
Insgesamt lief der Auftakt in Lillehammer vielversprechend für die Athletinnen, und die Vorfreude auf die kommenden Rennen ist riesig. Die Wettkämpfe boten spannende Einblicke in die Leistungsfähigkeit der Sportlerinnen und ließen auf mehr hochklassige Wettkämpfe in dieser Rodelsaison hoffen.