
Am 4. April 2025 beginnt das Finale der win2day ICE Hockey League mit dem ersten Spiel zwischen KAC und dem EC Red Bull Salzburg. Dieses Duell ist nicht nur eine Neuauflage des letztjährigen Endspiels, sondern auch ein Bruchstück der Geschichte zwischen zwei der erfolgreichsten Teams der Liga. Die Red Bulls hatten 2024 die Finalserie in sieben Spielen für sich entschieden und damit ihren neunten Titel gewonnen. Die brennende Frage vor dem Start des diesjährigen Finales bleibt jedoch: „Bitte nicht schon wieder Salzburg gegen KAC?“ Diese These wird von Experten in einer Diskussion beleuchtet und weckt unterschiedliche Meinungen in der Eishockey-Community.
Experte Maximilian Girschele argumentiert, dass ein anderes Final-Duell der Liga mehr Sichtbarkeit für ausländische Teams gebracht hätte und der Liga insgesamt zugutekäme. Beide Teams haben 13 der letzten 17 Meistertitel gewonnen, was ihre Dominanz unterstreicht. Ein gegenteiliger Standpunkt kommt von Johannes Bauer, der bezweifelt, dass ein Finale mit Südtiroler Beteiligung mehr Interesse geweckt hätte. Das zeigen aktuelle Entwicklungen, die darauf hinweisen, dass die Spitze der Liga näher zusammenrückt.
Die Playoff-Serie der Red Bulls und des KAC
Der EC Red Bull Salzburg trat zuvor im Viertelfinale gegen Székesfehérvár an, das sie souverän mit 4-0 gewannen. Im anschließenden Halbfinale setzten sich die Red Bulls mit 4-1 gegen HCB Südtirol Alperia durch, wobei die Spiele oft sehr knapp waren. Abschließend wurde die Final-Paarung in der elften Playoff-Serie zwischen den beiden Clubs entschieden, inklusive vorheriger Finalserien, die ebenfalls über sieben Spiele gingen.
Für den KAC war der Weg ins Finale deutlich schwieriger. Nach einem 4-2-Sieg im Viertelfinale gegen HC Pustertal Wölfe benötigten sie 7 Spiele gegen die Linz Black Wings im Halbfinale. Es wird angenommen, dass der KAC nicht als Favorit ins Finale geht, da Salzburg in den Playoffs sehr überzeugend aufgetreten ist. Verletzungsprobleme und eine anstrengende Serie könnten zudem ihren Einfluss auf das bevorstehende Finale haben.
Statistik und Top-Scorer
Die Statistiken beider Mannschaften zeigen, dass die Red Bulls über eine starke Offensive verfügen. Sie haben in den Playoffs folgende Top-Scorer:
- Benjamin Nissner: 7 Tore
- Peter Schneider: 6 Tore
- Thomas Raffl: 3 Tore in 9 Spielen
Auf Seiten des KAC sind die Top-Scorer wie folgt:
- Raphael Herburger: 7 Tore in 13 Spielen
- Nick Petersen: 6 Tore in 11 Spielen
- Matt Fraser: 5 Tore in 13 Spielen
Eine zusätzliche Herausforderung wird für den KAC Mathias From darstellen, der als Top-Scorer in der Grundrunde mit 21 Toren aufgefallen ist, jedoch bislang nur 2 Tore in 13 Playoff-Spielen erzielt hat.
Weitere Diskussionen unter den Experten beleuchten die Wirkung des Finals auf die gesamte Liga. Girschele stellt fest, dass das Finale im Vorjahr keinen spezifischen finanziellen Nutzen erbrachte und kritisiert die niedrige Präsenz im TV, was auf eine erforderliche Steigerung der Sichtbarkeit hinweist. Abschließend wird auch die Gefahr von Verletzungen während längerer Playoffs angesprochen, die für das Nationalteam von Bedeutung sein könnte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das bevorstehende Finale zwischen KAC und EC Red Bull Salzburg nicht nur sportliche Rivalität symbolisiert, sondern auch entscheidende Fragen zur zukünftigen Sichtbarkeit und Präsenz der Liga aufwirft. Das Eishockey-Endspiel wird mit Spannung erwartet und könnte der große Höhepunkt der jetzigen Saison sein. LAOLA1 berichtet, dass … Red Bulls zieht … Wettpoint fasst zusammen …
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