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Die Zukunft des ORF-Beitrags bleibt heiß umstritten! Wie 5min.at berichtet, steht nun fest, dass der ORF-Beitrag, den fast jeder österreichische Haushalt zahlen muss, nicht abgeschafft wird, wie es die FPÖ gefordert hatte. Stattdessen wird die Gebühr von derzeit 15,30 Euro pro Monat bis einschließlich 2029 eingefroren. Damit soll eine planmäßige Erhöhung ausgeschlossen werden. Der Beitrag dient der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der über seine Kanäle wie ORF eins und ORF zwei den Rundfunk in Österreich sichert. In einigen Bundesländern kommen allerdings noch zusätzliche Landesabgaben hinzu, die möglicherweise steigen könnten. Eine Befreiung von der Zahlung ist unter bestimmten Bedingungen möglich.
Zusätzlich zeigt dermaerz.at, dass die aktuelle Regierung, bestehend aus ÖVP, SPÖ und NEOS, Einsparungen im ORF anstrebt. Diese Reformen sind angesichts jahrelanger Kritik an überdimensionierten Strukturen und hohen Gehältern der ORF-Mitarbeiter überfällig. Es wird von einem Einsparungsziel von rund 15 Prozent oder 150 Millionen Euro gesprochen, was den Druck auf die öffentlich-rechtlichen Gebühren weiter erhöhen könnte. Es steht im Raum, dass die FPÖ sogar plant, den ORF künftig vollständig aus dem Budget zu finanzieren und die Gebühren abzuschaffen. Die gegenwärtige Diskussion über die Struktur des ORF und die damit verbundenen finanziellen Implikationen zeigt deutlich, wie wichtig eine Reform für die gesamte Medienlandschaft in Österreich ist.
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