Leben in Europa: SPÖ fordert leistbare Mieten und faire Löhne!

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SPÖ-EU-Abgeordnete fordern am Tag der Arbeit leistbares Leben in Europa. Hohe Kosten und prekäre Arbeitsverhältnisse stehen im Fokus.

SPÖ-EU-Abgeordnete fordern am Tag der Arbeit leistbares Leben in Europa. Hohe Kosten und prekäre Arbeitsverhältnisse stehen im Fokus.
SPÖ-EU-Abgeordnete fordern am Tag der Arbeit leistbares Leben in Europa. Hohe Kosten und prekäre Arbeitsverhältnisse stehen im Fokus.

Leben in Europa: SPÖ fordert leistbare Mieten und faire Löhne!

Am 1. Mai 2025, dem Tag der Arbeit, haben die SPÖ-EU-Abgeordneten Andreas Schieder und Evelyn Regner eindringlich gefordert, dass Arbeit in Europa sich wieder lohnt. Die hohe Lebenshaltungskosten in der Europäischen Union (EU) wurden als zentrales Problem hervorgehoben, das viele Menschen in prekären Verhältnissen hält. Schieder und Regner unterstreichen, dass insbesondere die jüngere Bevölkerung in Großstädten unter Wuchermietpreisen und Wohnraummangel leidet. Schieder zufolge haben sich die Immobilienpreise in der EU seit 2015 mehr als verdoppelt, was die Situation weiter verschärft. Viele Menschen müssen mit stagnierenden Löhnen und steigenden Lebenshaltungskosten zurechtkommen, was ihre Lebensqualität negativ beeinflusst.

Zusätzlich zeigen Daten, dass 93 % der Europäer besorgt über die Lebenshaltungskosten sind. Diese variieren stark innerhalb der EU, wobei westeuropäische Länder wie Frankreich und Norwegen oft teurer sind. Ein Blick auf die monatlichen Pro-Kopf-Lebenshaltungskosten zeigt, dass diese in Norwegen bei 1.125,20 EUR liegen, während sie in Bulgarien nur 606,50 EUR betragen. Der Anstieg der Immobilienpreise war in Ungarn mit 173 % am stärksten, der geringste Anstieg wurde in Finnland mit 5 % verzeichnet.

Vorschläge zur Verbesserung der Situation

Die SPÖ engagiert sich aktiv für Lösungen, um Wohnen in Europa wieder leistbar zu machen. Dazu gehört der Vorschlag für einen ersten EU-Kommissar, der sich speziell mit Wohnfragen beschäftigen soll. Zudem wird ein Ausschuss im Europäischen Parlament gefordert, um die Situation umfassend zu thematisieren. Um die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern, soll ein EU-weiter Mindestlohn eingeführt werden. Die Einführung einer Lohntransparenzrichtlinie soll zudem die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern. Schieder und Regner appellieren an die EU, einen mehrjährigen Finanzrahmen aufzustellen, der Menschen, Arbeitskräfte und die Umwelt in den Mittelpunkt stellt.

Die Notwendigkeit, eng mit nationalen und regionalen Ebenen in Österreich zusammenzuarbeiten, wird als entscheidend angesehen, um diese Ziele zu erreichen. Die SPÖ sieht sich durch die Regierungsbeteiligung und sozialdemokratische Minister:innen in zentralen Themen wie Soziales und Wohnen gestärkt. Angesichts der Herausforderungen, die durch die COVID-19-Pandemie und den Ukraine-Konflikt verstärkt wurden, ist es besonders wichtig, die Lebenshaltungskosten in den Griff zu bekommen.

Lebenshaltungskosten im Überblick

Die Lebenshaltungskosten sind über die EU hinweg ungleich verteilt. Günstigste Mieten finden sich in Bulgarien, während in der Schweiz die höchsten Mieten pro Monat (2.543 EUR für eine Einzimmerwohnung) zu zahlen sind. Für eine Monatskarte im öffentlichen Verkehrssystem muss man in Irland 115 EUR und in Rumänien nur 13,06 EUR bezahlen. Der Preis für einen Restaurantbesuch für zwei Personen liegt in Berlin bei 65 EUR, während er in Bukarest 50 EUR beträgt. Auch die Preise für Lebensmittel variieren stark, so kosten 1 kg Äpfel in Athen 1,90 EUR und in Stockholm 2,88 EUR.

Die steigenden Energiepreise sind ein weiteres Problem, das viele Haushalte belastet. Anfang 2024 lag der Haushaltsstrompreis in Deutschland bei 0,3951 EUR/kWh, während er in Ungarn nur 0,1094 EUR/kWh betrug. Tahzuyasituationen wie diese verdeutlichen, wie wichtig es ist, auf EU-Ebene zu handele und ein Leben in Europa wieder leistbar zu machen.

Mit diesen Maßnahmen und Forderungen wird die Hoffnung verbunden, dass die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen in den nächsten Jahren spürbar verbessert werden können. In diesem Kontext wird auch die Rolle der EU als gemeinschaftlicher Rahmen zur Stärkung der Europäischen Bürger:innen und zur Bekämpfung der gegenwärtigen Lebenshaltungsproblematik immer relevanter.


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