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Die Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm steht vor einem spannenden Höhepunkt: Am Sonntag, dem 9. Februar 2025, findet die entscheidende Abfahrt der Männer statt. Die ÖSV-Asse Vincent Kriechmayr, Daniel Hemetsberger, Stefan Babinsky und der WM-Debütant Stefan Eichberger werden alles geben, um das heimische Publikum zu begeistern. Der Druck ist hoch, da die Schweizer Athleten, einschließlich Titelverteidiger Marco Odermatt, als große Favoriten gelten. Doch Kriechmayr, der 2021 hier eine Weltcup-Abfahrt gewann, arbeitet hart daran, auf dieser anspruchsvollen „Schneekristall“-Piste zu glänzen, wie Krone.at berichtete.
Vorbereitung und Herausforderungen
Im abschließenden Training zeigte Kriechmayr mit Platz drei, 0,43 Sekunden hinter dem Schnellsten, Felix Monsen aus Schweden, eine solide Leistung. Trotz einer kleinen Schwäche beim Bremsschwingen, fühlte sich sein Knie bemerkenswert gut an, was ihm Zuversicht für das Rennen gab. Hemetsberger, der als Vierter mit 0,64 Sekunden Rückstand folgte, war weniger zufrieden, betonte jedoch die Wichtigkeit des Trainings. Auch Eichberger zeigte sich optimistisch und glaubt, dass auf der fairen Piste „alles möglich“ ist, berichtet Kleine Zeitung.
Die Wetterbedingungen und die technisch anspruchsvolle Strecke werden entscheidend für den Wettkampfverlauf sein. Marko Pfeifer, der Männer-Cheftrainer, erkennt die Stärke der Schweizer an, ist jedoch optimistisch, dass seine Athleten mit dem Publikum im Rücken überraschen können. Hemetsberger warnte vor der vermeintlich einfachen Abfahrt und stellte klar, dass eine perfekte Leistung vom Start bis ins Ziel gefordert ist, um ganz vorne dabei zu sein. Die Weltmeisterschaft verspricht nicht nur spannende Rennen, sondern auch den unbändigen Wunsch der Athleten, Medaillen nach Hause zu bringen.
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