Kirchbach trauert um Herbert Telesklav: Ein Leben voller Hingabe
Herbert Telesklav, ehemaliger Bürgermeister von Kirchbach, starb am 30. November 2024 im Alter von 98 Jahren. Trauerfeier am 5. Dezember.

Kirchbach trauert um Herbert Telesklav: Ein Leben voller Hingabe
Am Samstag, dem 30. November 2024, verstarb Herbert Telesklav, der 98 Jahre alte Altbürgermeister und Ehrenbürger der Marktgemeinde Kirchbach, friedlich. Telesklav hinterlässt ein bleibendes Erbe in der Gemeinde, wo er über mehrere Jahrzehnte hinweg als Tischlermeister und kommunalpolitische Persönlichkeit großen Einfluss hatte. Als angesehener Handwerker betrieb er mit großer Hingabe die Tischlerei, die schließlich von seinem Sohn übernommen wurde. Sein handwerkliches Können war weit über die Region hinaus bekannt, wie das Gailtal Journal berichtete. Trotz der Herausforderungen seiner Jugend, die von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs geprägt war, blieb Telesklav immer optimistisch und dankbar für sein Leben.
Die Aufbahrung findet am Mittwoch, den 4. Dezember, in der Aufbahrungshalle Kirchbach ab 17:30 Uhr statt, gefolgt von einem Abendgebet um 19:00 Uhr. Die Begräbnisfeier wird am Donnerstag, den 5. Dezember, um 11:00 Uhr in der Pfarrkirche Kirchbach abgehalten. Sein Engagement in der Politik begann früh: Er wurde Gemeinderat, Vizebürgermeister und schließlich für zwölf Jahre Bürgermeister. Dabei war er stets von den Herausforderungen seiner Zeit geprägt und setzte sich unermüdlich für die Belange seiner Gemeinde ein, wie auch in einem Rückblick auf sein bewegtes Leben in der Autobiografie „Der hügelige Weg eines Halterbuben“ festgehalten ist, die in seinen Erinnerungen an seine frühe Kindheit als Halterbub auf der Trogalm berichtet wird, wie osttirol-online zusammenfasste.
Die traurige Nachricht seines Ablebens hinterlässt in Kirchbach eine spürbare Lücke, denn Telesklav war nicht nur ein geschätzter Politiker, sondern auch eine Inspiration für viele. „In keiner noch so schlimmen Situation sollte man verzweifeln, denn es gibt immer einen Ausweg“, sagte er einmal und gab damit seiner Lebensphilosophie Ausdruck. Sein Werk und sein Einsatz bleiben unvergessen und werden in der Gemeinde stets gewürdigt werden.