Klagenfurt-Land

Maria Rain: Bahnbegleitstraße bleibt gesperrt – Gemeinde ohne Hilfe

"Schweres Unwetter lässt die Bahnbegleitstraße in Maria Rain verfallen – 80.000 Euro für die Reparaturen fehlen, während Anwohner die Sperren ignorieren und Bürgermeister Ragger verzweifelt um Hilfe bittet!"

Die Bahnbegleitstraße in Maria Rain bleibt nach den verheerenden Unwettern des vergangenen Jahres weiterhin gesperrt. Die lokale Gemeinde sieht sich mit einem finanziellen Engpass konfrontiert, der eine dringend notwendige Sanierung der stark beschädigten Straße zwischen den Bahnhöfen Lambichl und Maria Rain unmöglich macht. Bürgermeister Franz Ragger (SPÖ) äußerte die besorgniserregende Nachricht, dass der Gemeinde derzeit rund 80.000 Euro für die Reparaturen fehlen. "Wir haben schlicht und ergreifend nicht die Mittel, um die Straße zu reparieren," erklärte Ragger.

Die Suche nach Unterstützung von der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) und dem Land Kärnten verlief bisher erfolglos. Ragger berichtet, dass die Gespräche keine positiven Ergebnisse hervorgebracht haben. Die ÖBB erkennt die Schadenhöhe nicht an, und die Erklärung der Schäden als Baumängel wurde ebenfalls abgelehnt. Da die Begleitstraße nicht als kategorisierter Weg gilt, kann die Gemeinde keinen Zugang zu den Katastrophenfonds des Landes erhalten, was die Situation weiter verschärft.

Unmut der Anwohner und Probleme mit Verkehrsregelungen

Die Anwohner der betroffenen Straße zeigen sich zunehmend verärgert über die ausbleibenden Fortschritte. Es kommt immer wieder vor, dass die aufgestellten Fahrverbotsschilder ignoriert werden, und einige Verkehrsteilnehmer die Absperrungen umgehen. Bürger äußern, dass selbst Verkehrssicherungen wie Scherengitter und Tafeln oft abgebaut oder gestohlen werden. Bürgermeister Ragger hat Verständnis für die Frustration der Bewohner, betont aber, dass die Gemeinde bereits Maßnahmen ergriffen hat, um die Nutzer auf die Gefahren hinzuweisen.

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Auch alternative Routen sind nur begrenzt hilfreich. Laut Ragger kann eine Ausweichstrecke genutzt werden, die jedoch in der Praxis oft zu langen Wartezeiten führt. Diese Wartzeiten stellen ein besonders großes Problem dar, insbesondere für Einsatzfahrzeuge, die bei Notfällen schnell reagieren müssen. Die Anwohner berichten über ihre Schwierigkeiten im Alltag und die Unzulänglichkeiten der Ausweichstrecke.

Fehlende Pläne für eine Übergangslösung

Die finanziellen Rahmenbedingungen hindern die Gemeinde daran, kurzfristige Lösungen oder Prognosen für eine Sanierung zu geben. "Wir sind bereit, die Begleitstraße umgehend zu reparieren, sobald sich die finanziellen Mittel finden," so Ragger. Der Zustand der Straße bleibt jedoch angespannt, und die Bürger sind weiterhin besorgt über die Sicherheit und die Umstände ihrer Verkehrswege.

In der aktuellen Situation bleibt abzuwarten, ob die Gemeinde in naher Zukunft Unterstützung von außen erhalten kann. Die Herausforderungen, die die Sperrung der Bahnbegleitstraße mit sich bringt, könnten die Anwohner auf lange Sicht betreffen, wenn keine Lösung in Aussicht steht. Für weitere Informationen zu diesem Thema, siehe die aktuelle Berichterstattung auf www.meinbezirk.at.


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Quelle
meinbezirk.at

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