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Eine 78-Jährige aus dem Bezirk Klagenfurt wurde über die letzten zwei Jahre Opfer einer raffinierten Betrugsmasche. Über eine Social-Media-Plattform lernte sie einen Mann kennen, der vorgab, in Italien zu arbeiten. Der Kontakt entwickelte sich schnell, wobei der Betrüger mehrere tausend Euro für angebliche Arbeitsgeräte forderte. Die gutmütige Klagenfurterin überwies ihm in mehreren Tranchen enormes Geld und übermittelte sogar Codes von Gift-Cards. Laut Berichten von ORF Kärnten summiert sich der Schaden auf mehrere zehntausend Euro.
Im Dezember 2024 bekam die Frau dann E-Mails von einer vermeintlichen Bank. Darin wurde ihr mitgeteilt, dass sie als Ehefrau des Betrügers geführt werde und um die Löschung ihres Namens aus dem System zu verhindern, mehrere hundert Euro in Form von Codes von Gift-Cards übermitteln müsse. Auch dieser Forderung kam sie nach. Am 23. Dezember erhielt sie eine weitere E-Mail von einem "Agenten", der erneut um Codes bat. Dieses Mal weigerte sie sich jedoch, zu zahlen, und erstattete Anzeige. Der Schaden, der durch die Geldüberweisungen und die Geschenk-Codes entstanden ist, beläuft sich weiterhin auf mehrere zehntausend Euro, wie Die Krone berichtete und die Polizei bestätigte.
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