HIV-Statistik 2023: Fortschritte und Herausforderungen für die Behandlung
Der UNAIDS-Bericht vom 1. Dezember 2024 beleuchtet die aktuellen globalen HIV-Zahlen und Herausforderungen im Kampf gegen Aids.

HIV-Statistik 2023: Fortschritte und Herausforderungen für die Behandlung
Am heutigen 1. Dezember 2024 zeigt der aktuelle UNAIDS-Bericht alarmierende Entwicklungen im globalen Kampf gegen HIV. Weltweit leben 39,9 Millionen Menschen mit dem Virus, wobei fast ein Viertel von ihnen keinen Zugang zu lebenswichtigenden Medikamenten hat. Trotz der Tatsache, dass HIV gut behandelbar ist und AIDS in vielen Fällen nicht ausbricht, ereigneten sich im Jahr 2023 schockierende 630.000 Todesfälle aufgrund von AIDS-bedingten Erkrankungen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Zugang zu medizinischer Versorgung erheblich eingeschränkt ist, insbesondere in Ländern, wo Stigmatisierung und Diskriminierung von infizierten Personen die Suche nach Hilfe verhindern, wie auch 5min.at berichtete.
In Österreich leben aktuell rund 8.400 Personen mit HIV, während die Zahl der Neudiagnosen stagnierte. Laut einer Schätzung zeigt sich, dass viele Betroffene aus Angst vor Stigmatisierung keine ärztliche Unterstützung in Anspruch nehmen, was den Fortschritt im Kampf gegen diese Krankheit gefährdet. global gab es im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Neuinfektionen. Eine besorgniserregende Feststellung ist auch, dass in 28 Ländern ein signifikanter Anstieg der Ansteckungen zu verzeichnen ist. Der UNAIDS-Bericht hebt hervor, dass mehr als 86 % der Menschen mit HIV heute ihren Status kennen, was auf Fortschritte in der Wahrnehmung und Aufklärung hinweist.
Weltweite Trends und Herausforderungen
Der Rückgang neuer HIV-Infektionen um 60 % seit dem Höchststand im Jahr 1995 gibt Hoffnung, aber die Zielmarke von weniger als 370.000 Neuinfektionen bis 2025 bleibt unerfüllt. Ein besonders besorgniserregender Aspekt ist, dass Frauen und Mädchen 44 % der neuen Infektionen im Jahr 2023 ausmachten, während in Afrika südlich der Sahara dieser Anteil auf alarmierende 62 % steigt. Es ist evident, dass gezielte Maßnahmen notwendig sind, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen und die Übertragung des Virus weiter zu reduzieren, wie auch UNAIDS unterstreicht.