Hisbollah greift Israel an: Waffenruhe in Gefahr!
Die Hisbollah beschießt Israel erneut trotz Waffenruhe; Israel reagiert mit Angriffen im Libanon. Spannungen am 2. Dezember 2024.

Hisbollah greift Israel an: Waffenruhe in Gefahr!
Die Spannungen entlang der israelisch-libanesischen Grenze erreichen einen neuen Höhepunkt: Die libanesische Hisbollah hat Israel während der laufenden Waffenruhe beschossen, was die israelische Armee als „Warnung an Israel“ interpretiert. Laut Berichten der Krone haben die Geschosse in unbewohntem Gebiet eingeschlagen, es gab jedoch keine Opfer. Diese Angriffe folgten auf mehrere israelische Luftangriffe im Libanon, bei denen mindestens eine Person, die auf einem Motorrad saß, ums Leben kam, wie das libanesische Gesundheitsministerium berichtete. Die angreifenden israelischen Streitkräfte rechtfertigten ihre Aktionen als Reaktion auf „Waffenstillstandsverletzungen“ der Hisbollah.
Militärische Auseinandersetzungen trotz Waffenruhe
Obwohl die Waffenruhe erst vergangene Woche im Rahmen eines Abkommens, vermittelt von den USA und Frankreich, in Kraft trat, bleibt die Situation angespannt. Die Hisbollah wird beschuldigt, die Vereinbarungen wiederholt gebrochen zu haben. Die israelische Armee führte Angriffe auf militärische Fahrzeuge aus, die in der Nähe einer Raketenwerkstatt der Hisbollah in der Bekaa-Ebene aktiv waren. Zudem sei eine Terrorinfrastruktur im Gebiet von Hermel angegriffen worden, die auf Waffenschmuggel an der syrisch-libanesischen Grenze abzielte, wie Nau berichtete.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu kündigte eine „harte Reaktion“ auf die Angriffe der Hisbollah an. Das Weiße Haus, unterdessen, warnt davor, die Verstöße gegen die Waffenruhe zu überbewerten. Ein Sprecher des US-Außenministeriums betonte, dass solche Verletzungen in Konfliktsituationen selten ganz vermieden werden können und die Einsätze der Militärs weitestgehend gestoppt worden seien. Dennoch bleibt die Sorge groß, dass die fragile Waffenruhe in der Region, die Israel innerhalb von 60 Tagen schrittweise verlassen soll, gefährdet ist.