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In einem überraschenden Schritt haben sich Israel und die Hamas auf eine Fortsetzung des umstrittenen Geiselaustausches im Rahmen des Gaza-Abkommens geeinigt. Wie die Krone berichtete, hat die Hamas angekündigt, dass die bevorstehende Freilassung mehrerer palästinensischer Häftlinge in einem direkten Zusammenhang mit der Übergabe weiterer Leichname israelischer Geiseln stehen wird. Dies geschieht im Kontext einer potentiellen zweiten Phase der Waffenruhe, über die derzeit noch verhandelt wird. Laut Hamas soll der Austausch am kommenden Mittwoch über Ägypten abgewickelt werden, obwohl Israel bislang keine offizielle Bestätigung gegeben hat.
Die Verhandlungen wurden zuletzt durch einen Streit über die Form der Geiselübergabe behindert. Bevor es zu weiteren Gesprächen kommen kann, will die Hamas sicherstellen, dass es künftig nicht zu demütigenden Zeremonien bei der Freilassung kommt. Gemäß den Informationen von Jüdische Allgemeine erteilte die Hamas in der letzten Woche eine Liste, die den Zustand der Geiseln umfassen soll. Demnach gelten von den 33 noch gefangenen Personen, die in der kommenden Zeit freigelassen werden sollen, insgesamt 25 als lebendig. Sechs von ihnen sollen bereits bis zum Ende dieser Woche aus der Gefangenschaft entlassen werden.
Details zur Geiselfreilassung
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