
Im Rahmen eines innovativen Projekts zur Förderung des Radverkehrs in Wels und Umgebung haben zwölf Familien an der Aktion "gschickt verkuppelt" teilgenommen. Diese einzigartige Initiative, die von der Radmodellregion Wels Umland ins Leben gerufen wurde, ermöglichte es den Familien, zehn Wochen lang einen Zweisitzer-Kinderradanhänger der Marke Thule kostenlos zu testen. Nach Ablauf der Testphase wurden aus den Teilnehmern vier Familien ausgewählt, die nun stolze Besitzer der Anhänger sind, wie MeinBezirk berichtete.
Ein wichtiges Ziel: Radfahren im Alltag stärken
Die Aktion ist Teil eines umfassenderen Landesprojekts, das darauf abzielt, den Radverkehr in Wels und den umliegenden Gemeinden zu steigern. Teilnehmer sind unter anderem die Stadt Wels sowie die umliegenden Gemeinden Buchkirchen, Gunskirchen und Marchtrenk. Ziel ist es, durch konkrete Pilotprojekte und Verbesserungen der Radinfrastruktur den Bürgern eine attraktive Möglichkeit zu bieten, ihre Alltagsziele wie Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten mit dem Fahrrad zu erreichen, auf die auch land-oberoesterreich.gv.at hinwies.
Vizebürgermeister Michael Fischer hebt hervor, dass das Familienleben oft voller Bewegung sei und dass es besonders bereichernd sei, wenn man gemeinsam aktiv ist. Die von den Familien getesteten Anhänger sollen als "praktisches Transportmittel" dienen, ideal für Ausflüge zum Spielplatz oder zum Familienbesuch. Mit diesen Maßnahmen wird die Radkultur in Wels nachhaltig gefördert und soll dazu beitragen, dass immer mehr Menschen das Fahrrad als umweltfreundliche und gesunde Alternative im Alltag nutzen.
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