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Die österreichischen Bundesmuseen haben im Jahr 2024 einen Besucherrekord aufgestellt, wie Kleine Zeitung berichtet. Das Kunsthistorische Museum (KHM) verzeichnete mit knapp 1,95 Millionen Besuchern einen beeindruckenden Anstieg von 15,74 Prozent und sicherte sich somit den ersten Platz unter den österreichischen Museen. Das Belvedere, das auf Platz zwei folgte, konnte 1,87 Millionen Besuche registrieren, ein Plus von 1,85 Prozent. Die Albertina und ihre Dependancen erfreuten sich über 1,32 Millionen Interessierte, was einem Zuwachs von 11,95 Prozent entspricht. Ein besonderes Highlight bildete die Österreichische Nationalbibliothek mit einem prozentualen Anstieg von 20,76 Prozent.
Rückgänge in anderen Museen
Jedoch mussten einige Museen auch Rückgänge hinnehmen. Das Naturhistorische Museum verzeichnete 971.061 Besucher, was einem Minus von 3,72 Prozent entspricht, während das Technische Museum um 9,22 Prozent auf 467.894 Gäste fiel. Besorgniserregend war der Rückgang des mumok (Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien), das aufgrund von Umbauarbeiten zwischen Jänner und Juni 2024 geschlossen war und einen Rückgang von 35,41 Prozent hinnehmen musste, mit nur 142.322 Besuchen.
Die Erfolge der Museen sind nicht zuletzt dem Engagement der Institutionen zu verdanken, Potenziale während pandemiebedingter Schließungen optimal zu nutzen. Wie Oxford Political Review erläutert, ergreifen Museen Maßnahmen wie Online-Touren und digitale Veranstaltungen, um auch in Krisenzeiten mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu bleiben. Insbesondere das KHM setzte intensiv auf digitale Angebote und sorgte dafür, dass Interessierte virtuell an der Kunst teilhaben konnten, wodurch die Lust auf persönliche Besuche weiter gesteigert wurde.
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