
Spannung in Syrien: Nach einem schnellen Vormarsch islamistischer Rebellen unter der Führung von Hayat Tahrir al-Sham (HTS) hat die syrische Armee von Präsident Bashar al-Assad eine Gegenoffensive gestartet. In der Nacht zu Mittwoch gelang es den Regierungstruppen, die Rebellen von Hama rund zehn Kilometer nach Norden zurückzudrängen, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet. Diese Offensive folgt auf die Eroberung Aleppos durch die Rebellen, was die Frontlinie nun etwa 130 Kilometer weiter südlich von Hama verschiebt, wie auch die Zeit berichtete.
Angesichts der intensiven Kämpfe, die bereits über 570 Todesopfer gefordert haben, darunter knapp 100 Zivilisten, fliehen zahlreiche Familien aus der Stadt Hama und suchen Schutz in benachbarten Provinzen wie Homs. Die syrische Armee versucht nicht nur, die Kontrolle über Hama zurückzugewinnen, sondern erhält zudem Unterstützung aus dem Iran, wo ein umstrittener General, Javad Ghafari, und andere Militärberater entsandt wurden, um die Offensive zu koordinieren. Ghafari, berüchtigt für seine Rolle bei der Rückeroberung Aleppos, spielt eine Schlüsselrolle in den aktuellen Militäroperationen, die als brutal und strategisch betrachtet werden, um die Kontrolle über die Region zu sichern, wie oe24 berichtete.
Die gegenwärtige Lage ist äußerst komplex und gefährlich, da sowohl die Regierungstruppen als auch die Rebellen entschlossen sind, ihre Positionen zu halten oder zu erweitern. Die humanitäre Situation verschlechtert sich weiter, während die Bevölkerung von den Kämpfen betroffen ist und den Verlust ihrer Heimat fürchtet.
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