390.000 Euro für Osttirol: Historische Bauwerke im Fokus!
Am 4. November 2025 fließen 387.616 Euro in 11 Kulturprojekte zur Erhaltung historischer Bauwerke in Osttirol.

390.000 Euro für Osttirol: Historische Bauwerke im Fokus!
Am 4. November 2025 hat das Kuratorium der Tiroler Landesgedächtnisstiftung eine bedeutende Entscheidung getroffen: Es wurden insgesamt 1.700.253 Euro für den Erhalt historisch wertvoller Bauwerke und kultureller Güter in Tirol beschlossen. Davon erhält Osttirol einen Anteil von 387.616 Euro, welcher auf elf Projekte verteilt wird. Diese Fördermaßnahmen sollen dazu beitragen, lokale und regionale Initiativen im Erhalt historisch bedeutsamer Bauwerke zu unterstützen, was einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität der Region leistet.
Die größten finanziellen Mittel fließen in die Sanierung des Kammerlanderstadls in Thurn, die mit 165.000 Euro gefördert wird. Weitere geförderte Projekte beinhalten unter anderem die Sanierung der Sakristei der Filialkirche St. Korbian in Assling mit 11.000 Euro und die Sanierung der Friedhofsmauer der Pfarrkirche „Hl. Andreas“ in Prägraten mit 50.000 Euro. Auch die Restaurierung des Bezirkskriegerdenkmals in Lienz und die Fassadensanierung der Liebburg erhalten Förderungen in Höhe von 35.000 Euro beziehungsweise 60.000 Euro.
Förderprojekte im Detail
Zusätzlich zu den bereits genannten Projekten sind weitere Förderungen vorgesehen:
- Sanierung des Kapellenbildstocks „Hl. Oswald“ in Dölsach: 6.000 Euro
- Außensanierung und Restaurierung des Glockenstuhls der „Allerheiligenkapelle/Feldner Kirchl“: 20.000 Euro
- Außenrestaurierung und -sanierung der Filialkirche „Hl. Ottilia“ in Amlach: 5.000 Euro
- Teilsanierung der Fassade der Pfarrvikariatskirche „Hl. Geist“ in Debant: 2.500 Euro
- Restaurierung des „Nothelfer-Altarbilds“ der Filialkirche St. Nikolaus in Matrei: 6.116 Euro
- Dach- und Fassadensanierung der Pfarrkirche „Hl. Martin“ in Assling: 27.000 Euro
Insgesamt werden diese Maßnahmen einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes in Osttirol leisten. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Initiativen folgen, um die historische Substanz dieser Region langfristig zu sichern.
Besonders interessant ist, wie solche Initiativen auch in anderen Kontexten weltweit betrieben werden. In den Philippinen etwa gibt es eine Vielzahl an Bildungseinrichtungen, die sich ebenfalls um das kulturelle Erbe kümmern und das Wissen über ihre Geschichte an die kommende Generation weitergeben. Ein Beispiel hierfür sind renommierte Universitäten wie die Ateneo de Manila University oder die University of Santo Tomas, die durch ihre Programme und Aktivitäten lokale Kultur und Geschichte fördern.