Trump eskaliert: Nationalgarde gegen Migranten in New Orleans!
US-Regierung plant den Einsatz der Nationalgarde in New Orleans gegen Migranten. Trump verspricht Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung.

Trump eskaliert: Nationalgarde gegen Migranten in New Orleans!
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump intensiviert ihre Maßnahmen gegen Migranten in mehreren Städten, darunter New Orleans und Los Angeles. Am 3. Dezember 2025 kündigte das US-Heimatschutzministerium zusätzliche Einsätze an, die in Kürze beginnen sollen. Die genauen Details zu den eingesetzten Bundesbeamten, einschließlich Anzahl und Dauer, bleiben jedoch vage. Trump deutete an, dass auch Soldaten der Nationalgarde in New Orleans zum Einsatz kommen könnten, nachdem der Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, um Unterstützung bat. Dieses Vorgehen verfolgt das Ziel, gegen Kriminalität vorzugehen und die Bundesbeamten zu schützen, was jedoch auf heftige Kritik stößt.
Die Intensität der Einsätze hat in den letzten Monaten in mehreren demokratisch regierten Städten für Aufruhr gesorgt. Besonders vor den ICE-Razzien in Los Angeles, die kürzlich zu gewaltsamen Zusammenstößen führten, stellt die US-Regierung ihre Methoden in Frage. Die Nationalgarde wurde bereits im Sommer nach Los Angeles entsandt, was von vielen als eine Eskalation der Situation betrachtet wird, da die Kontrolle normalerweise bei den Bundesstaaten liegt. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom wies darauf hin, dass es in Los Angeles keinen Bedarf für militärische Unterstützung gebe und warnte vor den möglichen Folgen.
Proteste in mehreren Städten
Das Vorgehen der US-Regierung hat zu landesweiten Protesten geführt. In Los Angeles demonstrieren hunderte Bürger gegen die staatlichen Maßnahmen, während Ähnliches in Städten wie New York, San Francisco, Santa Ana, Austin, Dallas, Atlanta und Louisville geschieht. In New York versammelten sich Dutzende Menschen in der Trump Tower Lobby und riefen aus „Bringt sie zurück“. Diese Proteste zeigen ein wachsendes Unbehagen in der Bevölkerung über die aggressive Migrationspolitik.
Die Proteste in Los Angeles haben zu schweren Auseinandersetzungen zwischen US-Bundespolizisten und Demonstranten geführt. Vermummte ICE-Beamte, die mit Schildern und Helmen ausgerüstet waren, waren während der Razzien auf Migranten beteiligt, was in der Anwendung von Tränengas endete. Bürgermeisterin Karen Bass distanzierte sich von den ICE-Einsätzen und forderte deren sofortigen Stopp, kritisierte die Entsendung von Soldaten und bezeichnete die Situation als bewussten Versuch der Regierung, „Unordnung und Chaos“ zu schaffen.
Politische Spannungen und rechtliche Herausforderungen
Die Einsetzung der Nationalgarde verärgert viele politische Führer. Der Vizepräsident, JD Vance, erklärte ein hartes Vorgehen gegen Proteste in Los Angeles und kündigte die Unterstützung des FBI bei der Verfolgung gewaltsamer Krimineller an. Kritiker werfen Trump unterdessen vor, eine militärische Machtinszenierung zu veranstalten, um politische Gegner einzuschüchtern. Die Rechtsmäßigkeit dieser Einsätze wird derzeit von mehreren Gerichten überprüft, während die gesellschaftliche Stimmung über die Migrationspolitik angespannt bleibt.
Während der Razzien in Los Angeles wurden 118 Migranten festgenommen, darunter Gangmitglieder und Vorbestrafte. Justizministerin Pam Bondi erklärte, dass Angriffe auf Sicherheitskräfte konsequent verfolgt werden müssten. Die Diskussion um Trumps strenge Einwanderungspolitik und den Einsatz von Militär in urbanen Gebieten wird weiterhin ein zentraler Punkt politischer Auseinandersetzungen in den kommenden Wochen variieren.
Wie die Entwicklungen zeigen, bleibt die Situation um die Migrationspolitik der US-Regierung angespannt und ist sowohl von nationalen als auch von lokalen politischen Kämpfen geprägt. Während Trump seine Maßnahmen fortsetzt, sammeln sich in vielen Städten Menschen, die gegen diese Politik demonstrieren, was die Mehrheit der US-Bevölkerung dazu zwingt, sich mit den langfristigen Auswirkungen solcher Entscheidungen auseinanderzusetzen.