Polizei in Wien: 1.340 illegale Feuerwerkskörper sichergestellt!
Wiener Polizei sichert über 1.300 verbotene Feuerwerkskörper bei Durchsuchungen; 14 Anzeigen nach Pyrotechnikgesetz erstattet.

Polizei in Wien: 1.340 illegale Feuerwerkskörper sichergestellt!
In einem kürzlich durchgeführten Einsatz hat die Wiener Polizei 1.340 Feuerwerkskörper sichergestellt, die verbotene Blitzknallsätze der Kategorien F3 und F4 enthielten. Die Durchsuchungen fanden an mehreren Hotspots in der Stadt statt, darunter der Floridsdorfer Bahnhof und der Schwedenplatz. Neben den Feuerwerkskörpern wurden auch ein Totschläger, ein Elektroschocker, ein Messer und zwei Schlagringe beschlagnahmt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und gegen den illegalen Besitz von Pyrotechnik vorzugehen. Laut kleinezeitung.at wurden 14 Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz erstattet, sowie fünf Anzeigen aufgrund des Waffengesetzes.
Die ermittelten Personen sind vorwiegend männliche Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren. Diese Altersgruppe ist oft besonders anfällig für risikobehaftetes Verhalten, insbesondere im Umgang mit gefährlichen Gegenständen wie Feuerwerkskörpern. Die Polizei macht deutlich, dass solche Verstöße ernsthafte rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.
Rechtslage und mögliche Strafen
Das Pyrotechnikgesetz regelt in Österreich den Besitz, die Verwendung und die Bereitstellung pyrotechnischer Gegenstände. Es ist bekannt, dass das Gesetz strenge Vorschriften aufstellt, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Insbesondere für Feuerwerkskörper, die in Kategorien F3 und F4 fallen, sind spezifische rechtliche Anforderungen und Genehmigungen notwendig. Diese Bestimmungen sind im JUSLINE festgehalten und umfassen nicht nur die Kennzeichnung, sondern auch die Pflichten der Hersteller.
Verstöße gegen das Pyrotechnikgesetz können mit Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro oder Freiheitsstrafen bis zu sechs Wochen geahndet werden. Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die Zuständigkeit für die Durchsetzung dieser Gesetze und Überwachungsmaßnahmen, um die Einhaltung der Vorschriften zu garantieren.
Öffentliche Sicherheit im Fokus
Die Sicherheitsbehörden setzen alles daran, die Gefahren, die von illegaler Pyrotechnik ausgehen, zu minimieren. Diese Maßnahmen sind Teil einer größeren Strategie zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, insbesondere in Zeiten, in denen Feuerwerk häufig verwendet wird. Die jüngsten Einsätze der Wiener Polizei dienen nicht nur der Feststellung von Verstößen, sondern auch der Prävention, um das Bewusstsein für die Gefahren und rechtlichen Rahmenbedingungen zu schärfen.
Angesichts der aktuellen Entwicklungen appelliert die Polizei an die Bevölkerung, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten und im Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen verantwortungsvoll zu handeln. Ein sicherer Umgang ist entscheidend, um Unfälle und strafrechtliche Folgen zu vermeiden.