Teenager schwer verletzt: Explosion nach Böllerwurf in Benzinlache!

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Ein 16-Jähriger erlitt bei einer Explosion nach dem Werfen eines Feuerwerks in eine Benzinlache in Mauthausen schwerste Brandverletzungen.

Ein 16-Jähriger erlitt bei einer Explosion nach dem Werfen eines Feuerwerks in eine Benzinlache in Mauthausen schwerste Brandverletzungen.
Ein 16-Jähriger erlitt bei einer Explosion nach dem Werfen eines Feuerwerks in eine Benzinlache in Mauthausen schwerste Brandverletzungen.

Teenager schwer verletzt: Explosion nach Böllerwurf in Benzinlache!

Am Abend des 27. Dezember 2025 kam es im Gemeindegebiet von Mauthausen zu einem tragischen Vorfall. Ein 16-Jähriger hantierte mit Benzin vor einer Garage und verschüttete den brennbaren Stoff in der Einfahrt. Gegen 20:20 Uhr warf der Jugendliche einen sogenannten „Schweizer Kracher“ in die Benzinlache. Dies führte zu einer Explosion, bei der eine Stichflamme entstand und die Jacke des jungen Mannes in Brand geriet, was zu schweren Brandverletzungen führte.

Polizei und Rettungsdienst wurden sofort alarmiert und trafen kurz nach dem Vorfall am Einsatzort ein. Der verletzte Jugendliche erhielt zunächst Erste Hilfe und wurde dann ins Haus gebracht. Dort wurden die Verbrennungen in der Badewanne gekühlt, bevor der 16-Jährige mit schweren Brandverletzungen ins Kepler Uniklinikum eingeliefert wurde.

Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen

In solchen Notfällen ist schnelles Handeln entscheidend. Die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) empfiehlt, zunächst weiteren thermischen Schaden zu verhindern. Eine geeignete Analgesie muss gewährleistet sein, um Unterkühlung zu vermeiden. Ein sachgerechter Wundverband ist wichtig, um eine Wundkontamination zu verhindern. Die Kühlung mit Leitungswasser, das etwa 20 °C kalt sein sollte, kann helfen, die Schmerzen zu bekämpfen und muss umgehend nach dem Unfall erfolgen.

Kühlung ist besonders wichtig, wenn der Patient deutliche Schmerzen im verbrannten Areal hat. Es ist jedoch zu beachten, dass bei bewusstlosen Patienten keine Kühlung durchgeführt werden darf. Bei kleinflächigen Brandverletzungen sollte die Kühlung in der Regel nur für kurze Zeit erfolgen, um eine Auskühlung des Körpers zu vermeiden. Bei Kindern sollte die Kühlung nur an den Extremitäten stattfinden, niemals am Rumpf oder Kopf.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Darüber hinaus ist es wichtig, mögliche Gefahrenquellen zu berücksichtigen. Im Haushalt lauern viele heiße Gefahren, wie Bügeleisen oder Backbleche, die zu Verletzungen führen können. Kleinflächige Verbrennungen, die nicht größer als eine Handfläche sind, verursachen oft starke Schmerzen sind jedoch meist harmloser. Erste Hilfe sollte schnell und effektiv durch eine Kühlung der betroffenen Stelle erfolgen. Lauwarmes Wasser ist hier völlig ausreichend.

Es wird generell von der Anwendung von Eiswürfeln oder Kühlpacks abgeraten, da diese dem Gewebe schaden und Erfrierungen verursachen können. Bei Verbrennungen im Gesicht sollten feuchte Tücher verwendet werden, um die betroffene Haut zu schonen. Kleidung und Schmuck, die Hitze speichern können, sollten ebenfalls entfernt werden.

Die dramatischen Ereignisse in Mauthausen verdeutlichen die Gefahren im Umgang mit Feuer und brennbaren Materialien. Die Jugendlichen müssen sich der Risiken bewusst sein und lernen, mit gefährlichen Situationen verantwortungsvoll umzugehen.

Für weitere Informationen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verbrennungen können Interessierte die Seiten der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) und der Malteser (Malteser) aufsuchen.