Liebesbetrug im Netz: Frau verliert Ersparnisse an Scammer!

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Eine Frau wurde Opfer eines Romance-Scams, nachdem sie dem Täter über mehrere Monate vertraute. Die Polizei ermittelt.

Eine Frau wurde Opfer eines Romance-Scams, nachdem sie dem Täter über mehrere Monate vertraute. Die Polizei ermittelt.
Eine Frau wurde Opfer eines Romance-Scams, nachdem sie dem Täter über mehrere Monate vertraute. Die Polizei ermittelt.

Liebesbetrug im Netz: Frau verliert Ersparnisse an Scammer!

Die Dunkelheit der Online-Dating-Welt hat eine schockierende Realität hervorgebracht: Betrug in Form von Romance-Scams, die bereits zahlreiche Menschen in den finanziellen Ruin gestürzt haben. Ein aktueller Fall aus Österreich verdeutlicht die Gefahren solcher Betrügereien, die oft über Monate hinweg Vertrauen aufbauen, um letztendlich hohe Geldsummen zu erbeuten. Wie klick-kaernten.at berichtet, trat eine Frau am 2. August 2025 mit einem vermeintlichen Mann in Kontakt, der sich als Deutscher im Libanon ausgab.

Der Kontakt erstreckte sich über drei Monate, in denen der Täter überzeugend eine falsche Identität vorgetäuschte. Trotz anfänglichem Misstrauen gewann er durch gefälschte Nachweise das Vertrauen der Frau. Letztlich bat er sie um finanzielle Unterstützung aufgrund angeblicher Schwierigkeiten. Der hohe Betrag, den die Frau über mehrere Transaktionen überwies, wurde jedoch nicht für die angekündigten Zwecke verwendet. Nach einem Gespräch mit der CyberCrime-Helpline erkannte sie, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war, und erstattete am 30. Oktober 2025 Anzeige. Die Polizei ermittelt nun gegen den unbekannten Täter und warnt dringend vor solchen Betrügereien.

Romance-Scams: Ein weltweites Phänomen

Romance-Scams stellen nicht nur ein Problem in Österreich dar, sondern sind ein globales Phänomen. Laut forbes.com hat das US-Justizministerium kürzlich 8,2 Millionen US-Dollar zurückgewonnen, die durch einen ähnlichen Scam gestohlen worden waren. Die kriminellen Machenschaften sind dabei immer komplexer und nutzen soziale Manipulation, um das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Die Angriffe beginnen oft harmlos, entwickeln sich jedoch zu emotionalen Gesprächen, in denen persönliche Themen angesprochen werden.

Besonders gefährdet sind häufig ältere Menschen, die durch die emotionalen Taktiken der Betrüger ansprechbar sind. Ein Beispiel dafür ist eine Rentnerin aus Maryland, die fast 600.000 US-Dollar von ihren Ersparnissen abgehoben hat, nachdem sie von Betrügern kontaktiert wurde, die sich als FBI-Agenten ausgaben. Finanzielle Themen werden geschickt eingeführt, oft unter dem Vorwand, dass Krypto-Investitionen angeblich profitabel seien.

Die fatale Rolle von Vertrauen und Emotionen

Die betrügerischen Netzwerke nutzen moderne Technologien, um ihre Taktiken zu verfeinern. Forbes berichtet von Anrufer-ID-Spoofing und gefälschten E-Mails, um bei ihren Opfern Glaubwürdigkeit zu erzeugen. In vielen Fällen wird gefälschtes Kontomaterial vorgelegt, um die Betroffenen zu ermutigen, immer mehr Geld in die vermeintlich lukrativen Geschäfte zu investieren. Wenn die Opfer versuchen, ihr Geld abzuheben, konfrontiert man sie mit Ausreden wie Steuerverpflichtungen oder gefrorenen Konten.

Es handelt sich hierbei um ein ernstes Problem, das nicht nur individuelle Tragödien mit sich bringt, sondern auch zu einem Anstieg von transnationaler Cyberkriminalität führt. Die Federal Trade Commission erklärte, dass im Jahr 2023 Amerikaner insgesamt 1,14 Milliarden US-Dollar durch solche Betrügereien verloren haben. Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Finanzinstituten und Strafverfolgungsbehörden ist daher dringlicher denn je.

Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen, dass jeder, unabhängig von Alter oder Bildung, ein Ziel von Romance-Scams werden kann. Die Herausforderung für Gesellschaft und Behörden besteht darin, effektive Strategien gegen diese Form von Cyberkriminalität zu entwickeln und die mühsam erarbeiteten finanziellen Mittel der Menschen zu schützen.