Alarmierende Teuerung: Armut in Österreich erreicht neue Höhen!
Caritas warnt vor wachsender Armut in Österreich: Teuerung drängt immer mehr Familien in die Mangelernährung und soziale Isolation.

Alarmierende Teuerung: Armut in Österreich erreicht neue Höhen!
In den letzten Monaten ist ein besorgniserregender Anstieg der Armut in Österreich zu beobachten. Dies ist insbesondere auf die Teuerung zurückzuführen, die sich massiv auf armutsbetroffene Personen auswirkt. Laut einem Bericht der Kleine Zeitung haben viele Familien Schwierigkeiten, sich ein ausgewogenes und vitaminreiches Essen zu leisten. Dies hat auch dazu geführt, dass Kinder von Mangelernährung betroffen sind.
Schwertner, der für die Caritas spricht, warnt davor, dass die aktuellen Sparpläne in Bund und Ländern die Armut in Österreich weiter verschärfen könnten. Statistik Austria berichtet, dass bereits 10% der Bevölkerung Schwierigkeiten haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, wobei besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen, Arbeitslose und Alleinerziehende betroffen sind.
Soziale Isolation und steigende Nachfrage nach Unterstützung
Ein alarmierendes Ergebnis einer Umfrage zeigt, dass 33% der Befragten soziale Kontakte aufgrund der Teuerung einschränken müssen. Dies stellt eine Verdopplung der entsprechenden Zahlen im Vergleich zu 2023 dar. Die Nachfrage nach Lebensmittelausgaben an den 15 Ausgabestellen der Caritas in Wien und Niederösterreich ist stark angestiegen, von 8.282 Personen im Jahr 2023 auf über 10.400 Personen, was einem Zuwachs von 26% entspricht.
Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, plant die Caritas, ihre Hilfsangebote auszuweiten und hat eine neue Hotline eingerichtet, um einen schnelleren Zugang zu Lebensmittelausgaben zu gewährleisten. Schwertner äußert scharfe Kritik an den geplanten Maßnahmen zur Budgetsanierung, die ausgerechnet die Ärmsten der Gesellschaft belasten. Diese beinhalten unter anderem die Abschaffung des Klimabonus und das Auslaufen der Strompreisbremse.
Zukünftige Herausforderungen und Forderungen
Zusätzlich befürchten Experten, dass die Reform der Sozialhilfe zu weiteren Verschlechterungen für armutsbetroffene Menschen führen könnte. Es wird gefordert, Mindeststandards bei der Mindestsicherung festzulegen und einen Wettlauf der Bundesländer nach unten zu verhindern.
Die Armutsstatistik zeigt, dass 2% der Bevölkerung, also etwa 206.000 Menschen, in Armut und sozialer Ausgrenzung leben, was im Vergleich zu 2023 unverändert bleibt. Besonders betroffen sind Kinder (21%), Arbeitslose (57%) und Alleinerzieherinnen (43%). Grundsätzlich sind 14,3% der Bevölkerung armutsgefährdet, während 16,9% als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet gelten.
Durch die steigenden Wohnkosten leiden immer mehr Menschen. Der Anstieg von 1,2 Millionen (13%) im Jahr 2022 auf 2,2 Millionen (22%) im Jahr 2023 verdeutlicht die Dringlichkeit, hier gegenzusteuern. Um mehr über die aktuellen Armutszahlen zu erfahren, kann die Seite der Armutskonferenz besucht werden, die umfassende Informationen und Statistiken bereitstellt.