Reggae-Legende Jimmy Cliff im Alter von 81 Jahren verstorben!
Reggae-Legende Jimmy Cliff ist am 24. November 2025 verstorben. Sein Erbe und Einfluss prägen die Musikgeschichte weltweit.

Reggae-Legende Jimmy Cliff im Alter von 81 Jahren verstorben!
Jimmy Cliff, der legendäre jamaikanische Reggae-Musiker, ist am 24. November 2025 im Alter von 81 Jahren verstorben. Die traurige Nachricht wurde von seiner Familie über soziale Medien bekannt gegeben. Cliff, geboren als James Chambers am 30. Juli 1944 in St. James, Jamaika, war nicht nur für seine Musik, sondern auch für seine Schauspielkarriere bekannt.
Er galt als einer der ersten Reggae-Künstler, der internationale Anerkennung fand und hinterließ einen bleibenden Eindruck in der Musikszene. Zu seinen bekanntesten Hits zählen „You Can Get It If You Really Want It“, „Many Rivers To Cross“ und sein Cover von Johnny Nashs „I Can See Clearly Now“, das in dem Disney-Film „Cool Runnings“ von 1993 zu hören war.
Der Weg zum Ruhm
Cliff wurde als eines von neun Kindern in eine musikalische Familie geboren und wuchs bei seiner Großmutter und seinem Vater auf. Im Alter von 14 Jahren zog er nach Kingston, wo er seine Karriere begann und den Künstlernamen Jimmy Cliff wählte, um seinen musikalischen Ambitionen Ausdruck zu verleihen. Schon früh in seiner Laufbahn war er auf der Suche nach Produzenten, das Interesse blieb jedoch zunächst erfolglos. Erst mit dem Hit „Hurricane Hattie“ im Alter von 17 Jahren konnte er sich einen Namen machen.
Sein Durchbruch gelang ihm 1969 mit „Wonderful World, Beautiful People“, das in Großbritannien auf Platz 6 landete und die hochrangige Position von 25 auf der Billboard Hot 100 erreichte. Cliff zeichnete sich nicht nur durch seine musikalischen Fähigkeiten aus, sondern auch durch seine politischen Texte, wie in seinem 1970 erschienenen Lied „Vietnam“, welches von Bob Dylan als das beste Protestlied, das er je gehört hatte, beschrieben wurde.
Filmkarriere und Erfolge
Jimmy Cliffs schauspielerische Karriere nahm mit dem Film „The Harder They Come“ ihren Lauf, der 1972 uraufgeführt wurde und als Klassiker gilt. Der Film half, Reggae einem internationalen Publikum näherzubringen und hatte einen bleibenden Einfluss auf die Musik- und Filmindustrie. Cliff spielte die Hauptrolle des Ivanhoe Martin und war zudem für mehrere Lieder im Soundtrack verantwortlich.
Im Laufe seiner Karriere hat Cliff über 30 Alben veröffentlicht und weltweit Konzerte gegeben. Er trat unter anderem auf der Weltausstellung 1964 in New York und beim berühmten Pinkpop Festival auf. Cliff gewann im Jahr 1985 den Grammy für die beste Reggae-Aufnahme und wurde 2012 für das beste Reggae-Album ausgezeichnet. 2003 erhielt er Jamaikas Order of Merit und wurde 2010 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Leben und Vermächtnis
Cliffs letzter Beitrag zur Musik war das Album „Refugees“, das 2022 erschien. Trotz gesundheitlicher Rückschläge, die unter anderem durch eine Lungenentzündung und einen Anfall verursacht wurden, blieb Cliff seiner Leidenschaft treu. Seine Frau, Latifa Chambers, äußerte in einem bewegenden Instagram-Post ihre Dankbarkeit für die Unterstützung von Familie, Freunden und Fans während seines Lebens.
Jimmy Cliff hinterlässt eine Tochter, Nabiyah Be, sowie seine anderen Kinder Odessa Chambers, Lilty Cliff und Sohn Aken Cliff. Sein Erbe als Pionier des Reggae-Musikgenres und als unverwechselbare Stimme aus Jamaika wird weiterleben, ebenso wie die vielen Erinnerungen und inspirierenden Lieder, die er hinterlassen hat.
Er wird als Ikone in der Musikgeschichte verewigt, und sein Einfluss auf die Kultur wird weiterhin geschätzt und gefeiert.