Schwerer Motorradunfall auf B87: Fahrer fliegt zehn Meter weit!
Motorradunfall auf der B87 in Gitschtal: 53-jähriger deutscher Fahrer schwer verletzt. Erste Hilfe und Einsatzkräfte vor Ort.

Schwerer Motorradunfall auf B87: Fahrer fliegt zehn Meter weit!
Am Freitag, dem 20. Juni 2025, ereignete sich um 17:35 Uhr ein schwerer Motorradunfall auf der Weißenseestraße (B87) in Gitschtal, bei dem ein 53-jähriger deutscher Motorradfahrer erhebliche Verletzungen davontrug. Laut Klick Kärnten wollte der Motorradfahrer einen Klein-LKW überholen, der gerade selbst einen LKW überholte. Während dieses Überholvorgangs kam ihm ein Pkw entgegen. Der Biker berührte den Klein-LKW an dessen Fahrerseite, geriet ins Schlingern und verlagerte seinen Kurs von der Straße.
In einem dramatischen Szenario durchbrach das Motorrad einen Maschendrahtzaun und flog rund zehn Meter durch die Luft, bevor es in einem mit Steinen ausgelegten Filterbecken für Oberflächenwässer landete. Der Fahrer blieb schwer verletzt neben seinem Fahrzeug liegen. Sofortige Erste Hilfe leistete ein Freund des Verunfallten, der Fahrer des Klein-LKW und Mitglieder einer musiktreibenden Gruppe, die zufällig vorbeikamen.
Erste Hilfe am Unfallort
Nachdem die Ersthelfer umgehend eingriffen, wurde der schwer verletzte Motorradfahrer von einem Notarzt behandelt. Laut ADAC ist es bei Motorradunfällen wichtig, zunächst die eigene Sicherheit zu gewährleisten, bevor man sich dem Verletzten nähert. Dies beinhaltet auch das Abschalten des Motors des Fahrzeugs und das Anzeigen von Gefahrenstellen in der Nähe. Notruf sollte umgehend und präzise abgesetzt werden, um eine schnelle Rettung sicherzustellen.
Wesentliche Schritte in der Erste-Hilfe-Maßnahme sind unter anderem das Abnehmen des Helms, sofern der Motorradfahrer aufgrund seines Zustands dazu nicht in der Lage ist. Entscheidend ist, den Helm behutsam abzunehmen und darauf zu achten, dass die Stabilität des Kopfes des Verletzten währenddessen gewährleistet wird. Sollte der Motorradfahrer nicht reagieren, müssen sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden.
Einsatzkräfte und Verkehrssituation
Die B87 war für etwa eine Stunde gesperrt, während Einsatzkräfte der Rettung Greifenburg, der Rettungshubschrauber C7, die Freiwillige Feuerwehr Weißbriach und drei Streifen der Polizeiinspektion Hermagor an der Unfallstelle arbeiteten. Der Motorradfahrer wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Klagenfurt geflogen, um dort medizinisch versorgt zu werden.
Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren, die beim Motorradfahren bestehen können, und die Wichtigkeit von schnellem und richtigem Handeln bei Motorradunfällen. Weitere Informationen zur Ersten Hilfe bei Motorradunfällen sind auch auf ADAC Gelb hilft verfügbar.