Feuerwehr im Einsatz: Kaminbrand in Laakirchen sorgte für Alarm!
Sechs Feuerwehren waren am 23.12.2025 in Laakirchen wegen eines Kaminbrands in einer alten Bäckerei im Einsatz. Keine Verletzten.

Feuerwehr im Einsatz: Kaminbrand in Laakirchen sorgte für Alarm!
Am 23. Dezember 2025 wurden die Einsatzkräfte in Laakirchen, Bezirk Gmunden, Oberösterreich, aufgrund eines Kaminbrands in einer ehemaligen Bäckerei alarmiert. Sechs Feuerwehren, unterstützt von Rettungsdiensten und der Polizei, rückten zu dem Einsatz aus, der durch den Einsatzbegriff „Brand Gewerbe“ ausgelöst wurde. Die Räumlichkeiten waren erheblich verraucht, was die Situation herausfordernd machte. Laut fireworld.at wurde das Einsatzgebiet anschließend an die Exekutive und den Rauchfangkehrer übergeben.
Die Feuerwehr führte mehrere Maßnahmen durch, um den Brand zu bekämpfen. Der Ofen wurde ausgeräumt, während ein Atemschutztrupp mit der Räumung des Ofens betraut war. Neben diesen Maßnahmen wurden auch Belüftungsarbeiten durchgeführt, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen. Dass es bei diesem Vorfall keine verletzten Personen gab, wurde von den Einsatzkräften bestätigt.
Ursachen und Gefahren von Kaminbränden
Kaminbrände sind vor allem in der kalten Jahreszeit ein bekanntes Risiko, wie feuerwehrmagazin.de erläutert. Sie entstehen häufig durch entzündeten Ruß, insbesondere Glanzruß, der sich an den Innenseiten von Kaminen ablagert. Diese Ablagerungen resultieren meistens aus unvollständiger Verbrennung, etwa bei der Verwendung von nassem Holz mit einer Feuchtigkeit über 25 Prozent. Dies zeigt, dass die Verwendung von Kaminholz, welches mindestens zwei Jahre gelagert wurde, sinnvoll ist, um die Verbrennung zu optimieren und Kaminbrände zu vermeiden.
Zusätzlich können falsch dimensionierte Schornsteine und unzureichende Wartung zu Rußablagerungen führen. Zündquellen, wie Funken aus der Heizungsanlage, können ebenfalls zu Bränden führen. Das Auftreten von dunklen Rauchwolken aus dem Kamin deutet meist auf Quellung des Rußes hin.
Feuerwehrmaßnahmen im Einsatz
Die Feuerwehr hat im Umgang mit Kaminbränden spezielle Vorgehensweisen, die eine effektive Reaktion auf die Gefahren gewährleisten. So wird der Bezirksschornsteinfeger benachrichtigt, um den Kamin zu reinigen und dessen Verlauf zu kontrollieren. Zudem ist es wichtig, dass nach einem Kaminbrand der Kamin mehrere Stunden später nochmals kontrolliert wird, um potenzielle Brände an angrenzenden Bauteilen zu verhindern.
Die Feuerwehr nutzt für die Brandbekämpfung Löschmittel wie Löschpulver oder Kohlendioxid, wobei Wasser vermieden werden sollte, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Diese durchdachten Maßnahmen zeigen die Wichtigkeit der früheren Alarmierung und des effizienten Einsatzes der Feuerwehr.
Insgesamt verdeutlichen diese Vorfälle, wie essenziell gut ausgebildete Einsatzkräfte sind, um Brände effizient zu bekämpfen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die rasche Reaktion der Feuerwehr und die erfolgreiche Anwendung der richtigen Taktiken tragen maßgeblich zur Schadensbegrenzung bei, wenn Kaminbrände auftreten. Der Vorfall in Laakirchen ist ein weiterer Beweis für die Herausforderungen, denen sich die Feuerwehr regelmäßig stellt.